Als Volatilität bezeichnet man die über einen bestimmten Zeitraum gemessene Schwankungen, beispielsweise von Wertpapierkursen, von Zinssätzen oder auch von Rohstoffpreisen.
Die Volatilität stellt eine Messgröße für das Risiko einer
Investition dar.
Während eines bestimmten Zeitraums werden die Schwankungen, beispielsweise die Kursschwankungen eines Wertpapiers, von einem gebildeten Durchschnittswert gemessen und als Wert festgestellt.
Die Schwankungen um diesen Durchschnittswert herum bilden die
Schwankungsbreite, also die so genannte
Volatilität.
Fällt diese Schwankungsbreite hoch aus, schlagen also die Kurse eines Wertpapiers nach oben und nach unten weit aus, ist die Anlage in dieses
Wertpapier entsprechend risikobehaftet.
Eine hohe Volatilität eines Wertpapiers spricht also für ein hohes Anlagerisiko, das allerdings damit auch ein entsprechend hohes Potenzial für mögliche Kursgewinne beinhaltet.
Zeichnet sich ein Wertpapier durch eine eher niedrige Volatilität aus, ist das Anlagerisiko in der Regel niedriger, die "Kursphantasie", also die Chancen des Wertpapier allerdings auch entsprechend beschränkt.
Letzte Änderung am Dienstag Januar 31, 2012 10:09:54 von Monitorer6