Verpflegungsmehraufwand bei Leiharbeitnehmern

Dezember 2016

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass ein Leiharbeitnehmer typischerweise nicht über eine regelmäßige Arbeitsstätte verfügt. Dementsprechend können Leiharbeitnehmer ihre Verpflegungsmehraufwendungen steuerlich geltend machen (Urteil vom 17.6.2010, Az. VI R 35/08).

In dem verhandelten Fall machte ein Leiharbeitnehmer seine Verpflegungsmehraufwendungen als Werbungskosten geltend. Die Richter gaben ihm Recht. Leiharbeitnehmer haben keine regelmäßige Arbeitsstätte. Stattdessen üben sie eine Auswärtstätigkeit (gemäß § 9 Absatz 5 Satz 1 Einkommensteuergesetz i.V.m. § 4 Absatz 5 Satz 1 Nr. 5 Einkommensteuergesetz) aus.

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