Nießbrauch: Änderungen aufgrund der Erbschaftsteuerreform

Dezember 2016

Mit Hilfe der Nießbrauchsregelung können Immobilien zu Lebzeiten übertragen werden. Gleichzeitig behält sich der Schenker ein lebenslanges Nutzungsrecht vor. Das bedeutet, dass er die Immobilie zu Wohnzwecken nutzen oder Mieteinnahmen erzielen kann.

Bis zum 31.12.2008 fand bei Immobilienschenkungen die Belastung aufgrund eines Nießbrauchs bei der Ermittlung der Schenkungssteuer keine Berücksichtigung. Die Steuer, die auf den Wert des Nießbrauchs entfiel, wurde jedoch bis zum Wegfall des Nießbrauchs zinslos gestundet.

Nach der Reform der Erbschafts- und Schenkungssteuer sind Nießbrauchsgestaltungen wesentlich attraktiver geworden. So ist der Wert des Nießbrauchs nun voll abzugsfähig, was bedeutet, dass der Wert des Nießbrauchs die Bemessungsgrundlage für die Schenkungssteuer reduziert.

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