Was wird aus dem Hauskredit nach einer Scheidung?

Dezember 2016

Im Regelfall kommen die Ehepaare für den Kreditvertrag gesamtschuldnerisch auf und stehen beide im Grundbuch. Dass sie sich zum späteren Zeitpunkt trennen & trennen ist deren persönliche Sache und mag die Bank nicht zu interessieren. Sollte eine Partei die üblichen Raten eingestellt haben, wendet die Bank automatisch an die andere Partei.
Auf dieser Ebene ist es zu erwähnen, dass die beiden Parteien mit Drohmaßnahmen (sprich Mahngebühren und Verzugszinsen usw. rechnen sollten.
Grundsätzlich werden die Kreditraten im Rahmen des Unterhaltsanspruchs berücksichtigt und verrechnet. In der Praxis heißt es jedoch, dass der Ehepartner, der das Haus weiterhin bewohnen wird, wird die verbleibenden Kreditraten bezahlen.
Eine weitere Option wäre es, das Haus zu verkaufen, die verbleibenden Kreditraten zu bezahlen und die Differenzen jeweils zur Hälfte teilen(sei es Sollsaldo oder Habensaldo).
Fernen kann ein Ehegatte der anderen Partei sein im Grundbuch eingetragene Eigentumshälfte übertragen und die Zustimmung zur Schuldhaftentlassung einholen. Daraus wird die zweite Partei ein Alleineigentümer und ist natürlich dazu verpflichtet, die Kreditraten zu bezahlen.

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