Wann zahlt die KVZ-Versicherung bei einem Wildunfall?

Dezember 2016

Laut dem ADAC kamen etwa 220.000 Wildtiere bei einem Wildunfall im Jahre 2006 ums Leben, 2.800 Menschen wurden, 10 davon starben.
Nun kommt es sich zum Verkehrsunfall mit einem Wildtier, ( also bei einer Kollision zwischen Tier sprich Wildschwein, Hirsche, Wolf, Bär, Känguru, Elch usw. und PKW) entstehen Schaden am Fahrzeug.
Nach der "Schocküberwindung" wirft sich die Frage, wer für die Schäden aufkommt, beziehungsweise ob die KVZ-Versicherung die Reparaturkosten übernehmen wird.
Trotz der geeigneten Maßnahmen, die dazu dienen sollen bekannten kritischen Straßenabschnitten Wildunfälle zu vermeiden, lässt manchmal das Unglück nicht vermeiden. Unter den folgenden Voraussetzungen übernimmt die KVZ- Versicherung die Reparaturkosten:
  • Wenn das verletzte oder ums Leben kommende Wildtier am Unfallort und sichtbare Unfallhinweise aufzufinden sind.
  • Wenn glaubwürdige Zeugen den Unfallhergang bestätigen können, hat der Fahrer einen Anspruch auf Schadenersatz.
  • Wenn es Nachweise gibt, dass der Fahrer den Wildunfall trotz entsprechend vorsichtiger Fahrweise durch gedrosselte Geschwindigkeit und ein aufmerksames Beobachten nicht vermeiden konnte.
  • Wenn es zur Kollision mit einem Wildtier gekommen ist, sichert der Fahrer seinen Versicherungsschutz ab. Beim Überfahren kleiner Tieren erlischt dieser Schutz.
  • Wenn ein Ausweichmanöver wegen einem auf der Straße stehendes Wildtier nachweisbar ist.

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