Was man unter Scheidungskosten verstehen muss

Dezember 2016

Eine Scheidung bedeutet nicht nur Trennung vom Ehepartner ( in ), sondern auch von einem kleinen Vermögen. Anbei werden die Scheidungskosten, die beim Scheidungsprozess anfällig sind.
Die Scheidungskosten lassen sich zwar in zwei Gruppen unterteilen: Gerichtskosten & Anwaltskosten. Doch werden sie je nach derselben Grundlage verrechnet.


Berechnungsgrundlage der Scheidungskosten


Zuerst gilt es zu beachten, dass die Höhe der Gerichtskosten von vielen Faktoren abhängt:
  • Gegenstandswert: geht es um einvernehmliche Scheidung oder um Härtefallscheidung.
  • Vermögensverhältnisse der Ehepartner: § 43 FamGKG zur Ehesachen schreibt das Folgende vor:

"(1) In Ehesachen ist der Verfahrenswert unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere des Umfangs und der Bedeutung der Sache und der Vermögens- und Einkommensverhältnisse der Ehegatten, nach Ermessen zu bestimmen. Der Wert darf nicht unter 3 000 Euro und nicht über 1 Million Euro angenommen werden.
(2) Für die Einkommensverhältnisse ist das in drei Monaten erzielte Nettoeinkommen der Ehegatten einzusetzen"
(§ 43 Ehesachen).

Gerichtskosten-Tabelle nach § 34 GKG

  • Wie die Wertgebühren bei einem Streitwert bis 500 Euro 35 Euro rechnen lassen ,finden Sie in der ANLAGE1
  • Eine Gebührentabelle für Streitwerte bis 500 000 Euro ist diesem Gesetz finden Sie in der ANLAGE2

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