Unfall mit Firmenwagen

Dezember 2016

Die steuerliche Behandlung von Unfallkosten, die mit einem Dienstwagen auf einer Privatfahrt verursacht werden, wurde zum 1. Januar 2011 geändert.

Nach der bisherigen Regelung waren die Unfallkosten mit Anwendung der 1-Prozent-Regelung abgegolten. Bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode zählten die Unfallkosten gemäß R 8.1 Absatz 9 Nr. 2 Satz 8 LStR 2008 zu den Gesamtkosten.

Seit dem 1. Januar 2011 müssen Unfallkosten, die auf einer Privatfahrt entstehen und vom Arbeitgeber übernommen werden, zusätzlich als geldwerter Vorteil angesetzt werden (R 8.1 Absatz 9 LStR 2011). Eine Ausnahme gilt für Unfallkosten in Höhe von bis zu 1.000 Euro zuzüglich Umsatzsteuer (sogenannte Bagatellregelung). Diese werden wie folgt als Reparaturkosten gewertet:
  • 1-Prozent-Regelung: Sie sind abgegolten.
  • Fahrtenbuchmethode: Die Unfallkosten werden in die Gesamtkosten einbezogen und führen damit zu einem höheren Kilometersatz.


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