Obhutspflicht des Mieters

Dezember 2016

Als Nebenpflicht aus dem Mietvertrag ergibt sich die sogenannte Obhutspflicht des Mieters. Danach ist der Mieter verpflichtet, die Mietsache sorgfältig und pfleglich zu behandeln. Er ist verpflichtet, alles zu unterlassen, was einen Schaden an der Mietsache verursachen könnte. Zudem hat der Mieter Vorkehrungen zu treffen, um voraussehbare Schäden an der Mietsache zu verhindern. (Hierzu zählt beispielsweise, Frostschäden durch entsprechendes Beheizen zu verhindern oder einem Schimmelbefall durch ausreichendes Lüften vorzubeugen.) Auch die Mängelanzeige gehört zu den Obhutspflichten des Mieters (§ 536c Bürgerliches Gesetzbuch). So ist der Mieter verpflichtet, einen während der Mietzeit auftretenden Mangel dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen (beispielsweise Ungezieferbefall).

Wenn ein Mieter seine Obhutspflichten verletzt, haftet er für entstandene Schäden auf Schadensersatz.


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