Selbstjustiz:Menschheit zwischen Emotionen und Gesetz

Dezember 2016

Es lässt sich nicht darüber streiten , dass viele Verbrechen weltweit- auch in Deutschland - im Namen der Selbstjustiz (die sogenannten Verbrechen im Namen der Ehre ("Ehrenmord) geschehen.

Anhand eines Auszugs aus der Wikipedia Stand 20.06.2014 soll dieser Bergriff näher erklärt werden.

Was versteht man unter Selbstjustiz?

"Selbstjustiz bezeichnet das außergesetzliche Vorgehen von nicht dazu Berufenen gegen eine Straftat oder eine andere als rechtswidrig oder ungerecht empfundene Handlung. Die Selbstjustiz widersetzt sich dem Gewaltmonopol des Staates und ist in diesem Rahmen strafbar. Der Staat behält sich das Recht der Bestrafung als Dritter selbst vor. Daher wird das Pendant der Selbstjustiz auch als "Fremdjustiz" bezeichnet".

Legalisierte Selbstjustiz

Weiter heißt es dass es in zivilisierten Gesellschaften Bereiche, wo Selbstjustiz durch Gesetz durchaus erlaubt ist. Die Rede hiervon (Legalisierte Selbstjustiz).So gestattet es etwa das schweizerische Zivilgesetzbuch in den Artikeln 926 ff. unter dem Titel Besitzesschutz Eigentümern oder Besitzern einer Sache, sich "verbotener Eigenmacht" eines Störers nötigenfalls auch mit "Gewalt zu erwehren". Etwa indem ein Eindringling von einer Liegenschaft vertrieben wird oder indem eine dort unbewilligt aufgestellte Werbetafel ausgerissen wird oder indem einem Dieb der gestohlene Gegenstand wieder entwendet wird. Einziger Vorbehalt: Die Gewalt darf nicht unverhältnismäßig sein. Die Bestimmung bezweckt unter anderem auch, unnötigen Strafverfolgungs-Aufwand zu vermeiden.

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