Verkürzung der Privatinsolvenz ab 01.07.2014

Dezember 2016

Wie wir in diesem Beitrag darauf hingewiesen haben, wird das neue Insolvenzrechtsgesetz ab dem 01.07.2014 in Kraft treten, wonach das Privatinsolvenzverfahren von sechs auf drei Jahre zu verkürzt werden und somit die Phase der Restschuldbefreiung gestartet werden kann.
Viele Schuldner haben es davon mitbekommen, doch viele unter denen tappen im Dunkeln und sind sich nicht sicher, ob die Verkürzung der für sie in Frage kommt.
Anbei wird der Versuch unternommen, die Voraussetzungen der Verkürzung der Privatinsolvenz unter die Lupe zu nehmen und die Wahrscheinlichkeit der Verkürzung der Restschuldbefreiungsphase zu untersuchen.

Zuerst gilt es darauf hinzuweisen, dass der Befreiungsprozess der Privatinsolvenz in zwei Stufen erfolgt.
In der ersten Phase sollen zumindest die Verfahrenskosten beglichen werden. Somit verringert sich die Restschuldbefreiungsphase von 6 auf 5 Jahre.
Sollten dazu 35% der Schulden getilgt werden, wird die Restschuldbefreiungsphase 03 statt 06 Jahre betragen.
Des Weiteren werden die Rechte der Gläubiger durch dieses neue Gesetz verstärkt. Denn sie werden einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung und bereits zu Beginn des Prozesses stellen.
Nehmen bitte jedoch in Acht, dass dieser unverbindliche Beitrag auf keinen Fall eine Beratung beim Fachanwalt für Insolvenzrecht ersetzt.

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