Rentenbezugsmitteilung

Dezember 2016

Die steuerliche Behandlung von Renten wurde zum 1. Januar 2005 durch das Alterseinkünftegesetz neu geregelt. Danach ermittelt sich der der Besteuerung unterliegende Anteil der Rente nach dem Jahr des Rentenbeginns. Bei einem Rentenbeginn bis zum Jahr 2005 beläuft sich der steuerpflichtige Rentenanteil auf 50 Prozent. In den folgenden Jahren steigt dieser Besteuerungsanteil schrittweise an, bis er bei einem Rentenbeginn ab dem Jahr 2040 schließlich 100 Prozent beträgt.

Mit Hilfe einer Meldepflicht soll eine ordnungsgemäße Besteuerung der Renten sichergestellt werden. Gemäß § 22a Absatz 1 Einkommensteuergesetz (EStG) sind die Rentenzahlstellen verpflichtet, folgende Rentendaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersmögen (ZfA) zu übermitteln (sogenannte Rentenbezugsmitteilung):
  • Identifikationsnummer, Familienname, Vorname und Geburtsdatum des Leistungsempfängers
  • Höhe der Rentenzahlung (gesonderte Meldung unterschiedlicher Bezüge erforderlich)
  • Zeitpunkt des Beginns und des Endes des jeweiligen Leistungsbezugs
  • Bezeichnung und Anschrift der Renten auszahlenden Stelle


Die Datenübermittlung hat für jeden Veranlagungszeitraum bis zum 1. März des Folgejahres zu erfolgen.

Die Rentenzahlstellen sind verpflichtet, den Leistungsempfänger über die Rentenbezugsmitteilung an die ZfA zu unterrichten (§ 22a Absatz 3 EStG).

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