Arbeitsrecht: Widerrufsvorbehalt

Dezember 2016

Mit Hilfe eines sogenannten Widerrufsvorbehalts erhält der Arbeitgeber das Recht, eine bestimmte Vereinbarung im Arbeitsvertrag einseitig zu ändern. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer zwar grundsätzlich einen arbeitsvertraglichen Anspruch auf diese Leistung des Arbeitgebers hat, aber diese Leistung nicht zu den unabänderlichen Bestandteilen des Arbeitsvertrages gehört.

Ein Widerrufsvorbehalt ist nur dann wirksam,
  • wenn er angemessen ist. Das bedeutet, dass der widerrufliche Teil der Leistung höchstens 25 bis 30 Prozent der Gesamtvergütung betragen darf.
  • wenn ein sachlicher Grund für einen möglichen Widerruf klar und verständlich schriftlich festgehalten ist.

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