Aufenthaltsgenehmigung für im Ausland lebende EU-Bürger

Dezember 2016

Will ein EU-Bürger mehr als drei Monate in einem anderen europäischem Land bleiben, braucht er eine Aufenthaltsgenehmigung.
Soll dieser EU- Bürger ein Selbständiger mit Aufträgen oder mit Eigenmitteln verlauft es im Regelfall reibungsfrei. Problematisch wird es erst, wenn der Betroffene in den ersten Jahren einen Antrag auf Sozialhilfe stellt, riskiert er den Entzug der Aufenthaltsgenehmigung, woraufhin er in sein EU- Land zurückkehren müsste.

Im Folgenden wird ein unverbindlicher Blick über die notwendigen Anmeldungsunterlagen als erste Orientierungshilfe geworfen, die ein EU-Bürger bei der Beantragung der Aufenthaltsgenehmigung benötigt:
  • Ein gültiger Personalausweis bzw. gültiger Reisepass.
  • Ins Ausland entsandte Arbeitnehmer benötigen eine Bescheinigung der Beschäftigung oder Einstellungserklärung des Arbeitgebers.
  • Rentner benötigen sowohl eine Kranversicherungsbescheinigung als auch Einkommensnachweis.
  • Studierende: Abgesehen von der Uni -bescheinigung brauchen die Studierenden wie die Rentner benötigen sowohl eine Kranversicherungsbescheinigung als auch Einkommensnachweis.
    • Anmeldebescheinigung ist oft beim Rathaus oder die örtliche Polizeistelle auszustellen. Lässt sie ein EU-Bürger nicht rechtzeitig, das heißt vor dem Ablauf der drei Monaten nicht ausstellen, hat er Bußgeld zu zahlen. Alleine deswegen darf er aber nicht abgeschoben werden.
    • Sollte ein EU-Bürger Probleme mit Ausländerbehörden wegen Aufenthaltsgenehmigung bekommen , kann er sich an die Unterstützungsdienste der EU wenden.

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