Selbstbehalt beim Mindestunterhalt

Dezember 2016

Einem Unterhaltspflichtigen wird ein sogenannter Selbstbehalt zugebilligt. Hierbei handelt es sich um einen bestimmten Mindestbetrag, der dem Unterhaltspflichtigen nach Abzug aller Unterhaltszahlungen zur Sicherung des eigenen Existenzminimums verbleiben muss. Aufgrund des Selbstbehaltes ist es möglich, dass tatsächlich weniger Unterhalt gezahlt wird, als rechnerisch geschuldet wird.

Die Höhe des Selbstbehalts gegenüber minderjährigen Kindern beläuft sich in Abhängigkeit von einer Erwerbstätigkeit des Unterhaltspflichtigen auf die folgenden Beträge (gültig seit 1.1.2011):
In den genannten Selbstbehaltssätzen sind Mietkosten in Höhe von 360 Euro enthalten. Ausnahmsweise kommt eine Erhöhung des Selbstbehalts in Betracht, wenn im Einzelfall höhere Mietkosten vorliegen und eine Reduzierung dieser Mietkosten nicht möglich beziehungsweise zumutbar ist.

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