Zeitungszusteller und die Mindestlohnregelung ab 1. Januar 2015

Dezember 2016

Fast jeder Mitarbeiter in Deutschland hat von der Mindestlohnregelung mitbekommen, die ab 1. Januar 2015 in Kraft treten wird. Doch gilt sie für alle Branchen? Doch nicht für die Zeitungszusteller.Wie die DGB in diesem Aufsatz zur Mindestlohnregelung für die Zeitungszusteller.

Der Gesetzgeber hat eine Ausnahme für ZeitungszustellerInnen festgelegt. Sie haben ab 1. Januar 2015 mindestens Anspruch auf 75 Prozent des Mindestlohns (6,38 Euro), ab 1. Januar 2016 auf 85 Prozent von 8,50 Euro (7,23 Euro). In 2017 haben sie dann Anspruch auf mindestens 8,50 Euro pro Stunde.

Erst ab 2018 bekommen die ZeitungszustellerInnen den Mindestlohn, der in der Zwischenzeit von der Mindestlohnkommission beschlossen werden wird. Was bedeutet das? - Die Mindestlohnkommission wird bereits 2016 Vorschläge für eine Anhebung des Mindestlohns zum 1. Januar 2017 unterbreiten. Dieser höhere Mindestlohn kommt den ZeitungszustellerInnen erst 2018 zu Gute, da sie in Stufen bis 2017 an die 8,50 Euro herangeführt werden. Ab 2018 gilt dann ein einheitlicher Mindestlohn für alle.

Gerade ZeitungszustellerInnen werden häufig nach Stücklohn bezahlt. Dieser muss künftig so gestaltet werden, dass pro Stunde mindestens der Mindestlohn erreicht wird. Dafür müssen die Arbeitgeber eine angemessene Anzahl der ausgetragenen Zeitungen pro Stunde definieren.( zitiert aus der DGB).

Lesen Sie auch :

Das Dokument mit dem Titel " Zeitungszusteller und die Mindestlohnregelung ab 1. Januar 2015 " wird auf CCM Recht & Finanzen (www.recht-finanzen.de) unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt. Unter Berücksichtigung der Lizenzvereinbarungen dürfen Sie das Dokument verwenden, verändern und kopieren, wenn Sie dabei CCM Recht & Finanzen deutich als Urheber kennzeichnen.