Bundesgerichtshof Etappensieg für Raucher Friedhelm Adolfs

Dezember 2016

Friedhelm Adolfs, Deutschlands bekanntester Raucher nach Helmut Schmidt, hat vor dem Bundesgerichtshof einen Sieg errungen. Das Düsseldorfer Landgericht muss seinen Fall neu verhandeln. Dem starken Raucher war fristlos die Wohnung gekündigt worden.

Die fristlose Kündigung der Wohnung des Düsseldorfer Rauchers Friedhelm Adolfs muss neu überprüft werden. Das hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch entschieden. Die Richter hoben ein Urteil des Düsseldorfer Landgerichts wegen Rechtsfehlern auf und verwiesen den Fall zur abermaligen Verhandlung und Aufklärung zurück.
Das Landgericht hatte es im Juni als "schwerwiegenden Pflichtverstoß" bewertet, dass der Witwer nicht gelüftet und seine vollen Aschenbecher nicht geleert habe. Damit habe er die Geruchsbelästigung im Flur sogar gefördert, hieß es. Seine Vermieterin hatte dem Raucher 2013 die Wohnung gekündigt. Als Grund nannte sie die unzumutbare Belästigung der Nachbarn durch Zigarettenqualm im Hausflur.zitiet
Bild: © Tagesspiegel.

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