Arbeitslosengeld anhand eines fiktiven Arbeitsentgeltes

Dezember 2016

Grundsätzlich wird bei der Ermittlung des Arbeitslosengeldes das beitragspflichtige Arbeitsentgelt der letzten zwölf Monate zugrunde gelegt. Gemäß § 130 Absatz 3 Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) wird der Bemessungsrahmen jedoch auf zwei Jahre erweitert, wenn der Arbeitslose innerhalb der letzten zwölf Monate weniger als 150 Tage sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen ist.

Die Berechnung des Arbeitslosengeldes erfolgt anhand eines fiktiven Arbeitsentgeltes, wenn auch innerhalb des auf zwei Jahre erweiterten Bemessungsrahmens keine 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt festgestellt werden können (§ 132 SGB III). Dabei ist das fiktive Arbeitsentgelt entsprechend der beruflichen Qualifikation des Arbeitslosen zu ermitteln.

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