Mobbing-Klagen unterliegen keinen Fristen

Dezember 2016

Laut Entscheidung des BAG unterliegen Klagen gegen Mobbing nicht automatisch den Fristen für Schadenersatz- und Entschädigungsansprüche.
Entscheidend sei demnach, ob es sich beim Mobbing um eine einzelne Verletzung oder ein "übergreifendes systematisches Vorgehen" handele.
Falls systematisches Mobbing vorliege, müssten auch länger zurückliegende Vorfälle berücksichtigt werden.
Das Gericht gab damit einem Maschinenbauer Recht, der wegen systematischem Mobbings psychisch erkrankt war und Schadenersatz forderte. Die Vorinstanzen hatten seine Klage abgewiesen, weil sie nur die einzelnen Vorfälle berücksichtigten, die innerhalb der Frist von sechs Monaten vor der ersten Mobbing-Meldung lagen.
Das Landesarbeitsgericht muss jetzt erneut über den Fall entscheiden.Az.: 8 AZR 709/06
laut dem Mobbingbeauftragte des Personalrats in Hemut Schmidt Universität

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