Was man zur Kündigung vom Premiere-Abo wissen soll : Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist

Dezember 2016

Was man zur Kündigung vom Premiere-Abo wissen soll und zwar in Bezug auf Vertragslaufzeit und auf Kündigungsfrist haben wir hiermit für unseren Leser der Anbieter- Webseite nach-zitiert.
  • Das Abonnement hat eine Laufzeit von 24 Monaten.
  • Die Vertragslaufzeit beginnt mit Aushändigung der Smartcard für den Programmempfang. Bei Postversand der Smartcard ist ein Zustellversuch der Aushändigung gleichzuhalten.
  • Premiere bietet auch sog. "Zusatzabonnements" an; Zusatzabonnements können nicht selbständig, sondern nur zusätzlich zu einem Hauptabonnement gebucht werden.
  • Welche Zusatzabonnements mit welchen Hauptabonnements kombiniert werden können, ergibt sich aus den jeweils aktuellen Angeboten.
  • Soweit im Einzelfall nicht Abweichendes festgesetzt ist, gelten für die Kündigung eines Zusatzabonnements sinngemäß die allgemeinen Kündigungsbedingungen (Pkt. 8.1).
  • Zusatzabonnements enden jedenfalls gemeinsam mit dem Hauptabonnement.
  • Das Recht zur vorzeitigen Vertragsauflösung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
  • Ein wichtiger Grund ist für Premiere insbesondere die Einstellung ihres Sendebetriebs, die Änderung technischer Standards sowie die Änderung des Verschlüsselungssystems, begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Abonnenten, die öffentliche Vorführung der Programme (Pkt. 2.4) oder qualifizierter Zahlungsverzug des Abonnenten. "Qualifizierter Zahlungsverzug" bedeutet Verzug mit einer Zahlung in Höhe von mindestens einer Monatsgebühr trotz Mahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist.
  • Premiere kann den Vertrag außerdem vorzeitig beenden, wenn der Kunde die abonnierten Programme über Kabelnetz bezieht und diese Programme in das betreffende Kabelnetz nicht mehr eingespeist werden. Vollständige Programmausfälle berechtigen den Abonnenten jedenfalls dann nicht zur sofortigen Vertragsauflösung, wenn die Unterbrechung nicht mehr als 14 Tage andauert. Die Vertragslaufzeit verlängert sich nicht um die Dauer der Unterbrechung. Vertragliche oder gesetzliche Gewährleistungsansprüche des Abonnenten bleiben von dieser Bestimmung unberührt. Trifft den Abonnenten an der vorzeitigen Vertragsauflösung ein Verschulden, ist er Premiere zum Schadenersatz verpflichtet.

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