Europaweit einheitliches Widerrufsrecht

Dezember 2016


Europaweit einheitliches Widerrufsrecht



Bei Bestellungen per Telefon, Fax, Brief oder Internet sowie bei Haustürgeschäften besteht künftig europaweit in der Regel ein vierzehntägiges Widerrufsrecht. Bei einem Kaufvertrag beginnt diese Frist, wenn der Verbraucher die Ware erhalten hat. Die Widerrufsfrist verlängert sich um zwölf Monate, wenn nicht vorschriftsmäßig belehrt wurde.

Der Verkäufer muss den Kunden über Frist und Form, in der der Widerruf erfolgen muss, vorab informieren. Informieren - etwa auf der Firmen-Website - muss er auch über die Existenz eines europaweit einheitlichen Muster-Widerrufs-Formulars, dass Kunden online ausfüllen und elektronisch übermitteln können.

Der Widerruf ist aber an keine bestimmte Form gebunden und muss nicht begründet werden. Man ist somit nicht verpflichtet, das Widerrufsformular zu nutzen. Es ist jedoch ratsam, den Widerruf als Beweis schriftlich zu erklären, zum Beispiel per Brief, Fax oder E-Mail.

Wichtig: Erst nachdem der Widerruf erklärt ist, kann man die Ware zurückschicken. Das bloße Rücksenden der Ware gilt - anders als bisher - nicht mehr als Widerruf des Vertrages.zitiert nach der Bundesregierung

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