Bestellung widerrufen, dann zurücksenden oder eher umgekehrt ?

Dezember 2016

Angenommen hat einer unter uns eine Ware online bestellt , die er aber zurückschicken will(also vom Kaufvertrag zurücktreten ) , stellt sich die erste Frage: was soll er denn tun? Wie soll er sich verhalten? Den Kauf erst widerrufen, dann zurücksenden oder eher umgekehrt?Auf diese Frage lautet die Antwort:Erst widerrufen, dann zurücksenden

Es heißt hier
Käufer müssen nach einem Widerruf die Ware innerhalb von 14 Tagen zurückschicken. Der Verkäufer muss in dieser Zeit den Kaufpreis zurückerstatten. Dies aber erst, wenn er die Bestellung zurückerhalten hat oder der Verbraucher nachweist, sie ordnungsgemäß zurückgesandt zu haben.
Der Käufer muss unter Umständen die Kosten für die Rücksendung selbst tragen. Bislang war das nur bei einem Warenwert von weniger als 40 Euro der Fall. Darüber muss der Verkäufer den Käufer aber vorab informiert haben.
In bestimmten Fällen ist der Widerruf nach wie vor ausgeschlossen: Zum Beispiel bei nach persönlichen Wünschen des Kunden gefertigten Produkten. Oder bei leicht verderblicher Ware, wie etwa Obst und Gemüse. Werden CDs und Computersoftware versiegelt geliefert, darf man sie nur ungeöffnet zurückschicken.

Haustürgeschäfte sind außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmern. Bestellt ein Kunde einen Unternehmensvertreter nach Hause, so gelten künftig auch Verträge, die in der Wohnung des Kunden geschlossen werden, als Haustürgeschäfte.

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