Neue Gesetze aktuell: Das ändert sich am 01.09.2015

Dezember 2016


Flugpassagiere! Flugsicherheit wird ab September 2015 verschärft

Flugpassagiere müssen ab Anfang September mit erweiterten Kontrollen an den europäischen Flughäfen rechnen. Zu den verstärkten Sprengstoff-Kontrollen tritt außerdem eine EU-Vorschrift zur Kontrolle von Handgepäckstücken in Kraft. Stellen Sie sich daher schon mal auf längere Wartezeiten am Flughafen ein.

Ticket-Gebühr bei Lufthansa ab 1. September deutlich teurer

Für Aufregung sollte vor allem die neueigenführte Extra-Gebühr bei der Lufthansa von 16 Euro für Tickets, die über ein globales Reservierungssystem gebucht werden, sorgen. Die Gebühr kommt zum 1. September", sagt ein Lufthansa-Sprecher. "Die Gebühr ist definitiv eine Preiserhöhung", kritisiert der Deutsche Reiseverband (DRV). Besonders pikant: Rund 70 Prozent der Lufthansa-Flüge wurden bislang über GDS gebucht.
Gesetztesänderung: Inline-Skater aufgepasst!

Nach einer neuen Straßenverkehrsordnung sollen Inline-Skater künftig wie Fußgänger behandelt werden. Das heißt beispielsweise, dass Skater abseits von Fußwegen nur dort fahren dürfen, wo es über ein "Skaten frei"-Schild ausdrücklich erlaubt ist.

Patientenverfügung ab dem 01.09.2015

Künftig müssen Ärzte eine Verfügung ihrer Patienten befolgen. Das gilt auch dann, wenn eine Krankheit nicht lebensbedrohlich ist.

Strengere Abgasnormen beim Autokauf und höhere Kfz-Steuer

Für Neuwagen-Besitzer gelten ab September strengere Abgas-Normen. Die sogennante Euro-6-Norm sieht eine deutliche Reduzierung von Rußpartikeln und Schadstoffen vor. Da die neuen Regeln Autohersteller vor größere Aufwände stellt, dürfte sich das ab September 2015 bei der Erstzulassung auf den Preis niederschlagen.

Änderungen bei den Energie- und Heizkosten

Ab dem 26. September zeichnet das bekannte EU-Effizienzlabel neben Kühlschränken und Fernsehgeräten auch Heizungen und Warmwasserboiler aus. Achten Sie daher beim Kauf neuer Geräte dringend auf die Buchstabenklassen "A++" bis "G". Diese Buchstaben geben dem Käufer Auskunft über den Energieverbrauch der Geräte.

Mindestlohn im Baugewerbe ab dem 01.09.2015

Auch im Baugewerbe soll es ab September künftig mehr Geld geben. Im Westen Deutschlands sollen demnach 10,80 Euro, beziehungsweise 9,25 Euro für Ungelernte im Osten gezahlt werden. Selbstverständlich soll nach Angaben von "T-Online" auch der Mindestlohn für angelernte Arbeiter steigen.

Neues Gesetz zum Scheidungsrecht

Nach einem neuen Gesetz müssen Gewinne, die während der Ehe entstanden sind, nach einer Scheidung gleichermaßen aufgeteilt werden. Hat ein Partner Schulden mit in die Ehe gebracht, so werden diese jedoch nicht mehr mit dem Zugewinn verrechnet.zitiert aus der Zeitung:news.de

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