Erbengemeinschaft

Dezember 2016


Sollte ein Erblasser gestorben sein und mehrere Erben hinterlassen haben, ist die Rede von Erbengemeinschaft.
Sollten diesen Letzten zur keinen Einigung kommen gelten die Vorschriften der §§ 2033 bis 2041.
Sie besagen das Folgende:
  • in einem notariell beurkundeten Vertrag soll das Verfügungsrecht der Miterben im Einzelnen festgelegt werden.
  • Weder Urteile zur Erbschaft beziehungsweise keine erbliche Auseinandersetzung darf in Anwesenheit eines Miterbens / beschlossen oder verhandelt werden.
  • Eine unbestimmte Erbteilung kann mit vielen Faktoren(rechtskräftige Anerkennung des Kindes z. B) zusammenhängen, was den Aufschub der Auseinandersetzung verursachen kann.
  • Alle Miterben haben das Recht dazu, einen Antrag auf die Vermittlung bei der erblichen Auseinandersetzung einzureichen.
  • Kein Miterbe darf über die gemeinschaftliche Erbe verwalten denn Absatz § 2038 zur Gemeinschaftliche Verwaltung des Nachlasses besagt das Folgende:

(1) Die Verwaltung des Nachlasses steht den Erben gemeinschaftlich zu. Jeder Miterbe ist den anderen gegenüber verpflichtet, zu Maßregeln mitzuwirken, die zur ordnungsmäßigen Verwaltung erforderlich sind; die zur Erhaltung notwendigen Maßregeln kann jeder Miterbe ohne Mitwirkung der anderen treffen.
- Schließlich haften die Erben für die gemeinschaftlichen Nachlassverbindlichkeiten als Gesamtschuldner
.( § 2058 )

Lesen Sie auch :

Das Dokument mit dem Titel " Erbengemeinschaft " wird auf CCM Recht & Finanzen (www.recht-finanzen.de) unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt. Unter Berücksichtigung der Lizenzvereinbarungen dürfen Sie das Dokument verwenden, verändern und kopieren, wenn Sie dabei CCM Recht & Finanzen deutich als Urheber kennzeichnen.