Rückzahlung der Verfahrenskostenhilfe und Bafög Schulden [Gelöst]

Mond.Bond 91 Beiträge Mittwoch Dezember 4, 2013Mitglied seit: November 16, 2015 Zuletzt online: - 26. Mai 2014 um 17:12 - Letzte Antwort: Mond.Bond 91 Beiträge Mittwoch Dezember 4, 2013Mitglied seit: November 16, 2015 Zuletzt online:
- 26. November 2014 um 15:33
Folgender Sachverhalt:
eine gute Freundin von mir hat sich wahrend ihrem Studium scheiden lassen. Da ihr Ex-Mann selber noch ausländischer Studierende ist , hat sie Verfahrenskostenhilfe in Anspruch genommen, da ihr Einkommen aus Bafög bestand.
Nach der Zwischenprüfung hat sie Bildungskredit beantragt und auch bekommen.
Nun jetzt steht sie mit der Frage der Rückzahlung der Verfahrenskostenhilfe und Bafög Schulden... Wann muss damit begonnen werden? Gibt es einen AUSWEG den Schulden loszuwerden?
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PrOfilise - 30. Mai 2014 um 18:08
1
Danke
Hallo! Eine Verfahrenskostenhilfe muss spätestens 04 Jahre nach rechtskräftiger Scheidung zurückbezahlt werden.

Bafög( glaube ich 10 Jahre nach Studiumabschluss)

Aber die Rückzahlung der Verfahrenskostenhilfe und des Bafögs werden separat angerechnet.. Einer hat mit dem Anderen nichts zu tun.

Danke PrOfilise 1

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anonymer Benutzer - 1. November 2014 um 14:44
1. Die Behauptung, Verfahrenkostenhilfe müsse spätestens vier Jahre nach Rechtskraft der Scheidung zurückgezahlt werden, ist falsch.

Einschlägig sind §§ § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG. 120a ZPO. Nach Abschluss des Scheidungsverfahrens ist eine Änderung der Verfahrenskostenhilfeentscheidung möglich. Dazu können die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse erneut überprüft werden. Darum kümmert sich der Rechtspfleger indem er das Antragsformular erneut ausfüllen lässt. Abhängig vom Ergebnis der Überprüfung kann das Gericht die Bewilligung der Prozesskostenhilfe dahingehend ändern, dass eine Ratenzahlung oder Einmalzahlung angeordnet wird. Außerdem kann es eine bereits bestehende Ratenanordnung hinsichtlich der Ratenhöhe ändern.

In diesem Zusammenhang gibt es tatsächlich eine Vier-Jahres-Frist. Nach Ablauf von vier Jahren ist endgültig Schluss. Es kann keine Änderung mehr erfolgen.

Anlässlich der Beantragung der Verfahrenskostenhilfe hat die Freundin ein Hinweisblatt erhalten in dem sie darauf hingewiesen wurde. Jedenfalls hat sie mit Ihrer Unterschrift unter das Antragsformular bestätigt, das Hinweisblatt erhalten zu haben.

Wenn die fianziellen Verhältnisse der Freundin immer noch schlecht sind, hat sie nichts zu befürchten Sie kann dann gelassen den Ablauf der vier-Jahres-Frist abwarten. Zumeist fragt dass Gericht nur einmal nach derr Verhältnisänderung.

2. Der beste Umgang mit Schulden bleibt die Zahlung. Das machen schließlich die allermeisten Leute. Schuldnerberatungsstellen helfen, das zu organisieren. Für den Notfall bleibt die Verbraucherinsolvenz.

Vorsicht geboten ist bei kommerziellen Schuldnerberatern. Deren Dienste in Anspruch zu nehmen kostet nur weiteres Geld.
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Beste Antwort
1
Danke
Hallo,

ich empfehle eine sogenannte Finanzsanierung. Diese wird u.a. von Firmen wie der Swiss Finance Group AG ( https://www.xing.com/companies/swissfinancegroupag
) angeboten.
Schuldenberatung gibt es auch bei der Caritas http://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schuldnerberatung/schuldnerberatung. Dort bekommt deine Freundin kostenlose Beratung, wie sie ihre Schulden schnellstens loswird und diese reduzieren kann.

Danke Lola83 1

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Antwort von Lola83 kommentieren
Mond.Bond 91 Beiträge Mittwoch Dezember 4, 2013Mitglied seit: November 16, 2015 Zuletzt online: - 26. November 2014 um 15:33
0
Danke
Tausend Dank für eure Antworten:)))))))))
Habt einen schonen Tag noch:^^^^
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