Erben vs Schenkung [Gelöst]

kiebat78 1 Beiträge Sonntag Januar 4, 2015Mitglied seit: Januar 4, 2015 Zuletzt online: - 4. Januar 2015 um 17:29 - Letzte Antwort:  anonymer Benutzer
- 13. Januar 2015 um 19:25
Hallo zusammen,

ich bin nun etliche Foren durch gegangen und habe versucht mich schlau zu machen. irgendwie komme ich aber nicht weiter.

Folgender Sachverhalt:

Mein Vater ist vor etwa vier Jahren verstorben und meine Mutter wurde zur Alleinerbin. Meine Eltern haben vor etwa 9 Jahren an zwei meiner Geschwister (Tanja und Wotan) einen Bauplatz überschrieben. Das Wohnhaus in dem sie aktuell lebt, sollen meine dritte Schwester (Ronja) und ich im Todesafalle meiner Mutter erhalten. Weitere Grundstücke sollen anteili verteilt werden.

Wie muss das Ganze rechtlich abgesichert sein, dass meine Schwester Ronja und ich aufgrund verjährung der Schenkung nicht benachteiligt werden? Reicht eine "Formulierung" (A+B erhalten Wohnhaus, da C+D bereits Bauplatz vor 10 Jahren bekommen haben) diesbezüglich im Testament meiner Mutter aus?

Sollte das Ganze schon mehrfach diskutiert worden sein, dann bitte ich vielmals um entschuldigung!
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4 Antworten

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anonymer Benutzer - 5. Januar 2015 um 18:22
1
Danke
"ich bin nun etliche Foren durch gegangen und habe versucht mich schlau zu machen. irgendwie komme ich aber nicht weiter."

Das wundert mich nicht, denn es sind nicht so einfach zu beantwortende Fragen, die sie aufwerfen und der mitgeteilte Sachverhalt genügt nicht zur Beantwortung.

Was haben Ihre Eltern mit Ihren Schwestern anlässlich der Übertragung des Bauplatzes im Hinblick auf Anrechnungen im Erbfall vereinbart?

Danke anonymer Benutzer 1

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Muss ich mal abklären, was vereinbart wurde bzw. im Schenkunsvertrag vermerkt wurde!
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0
Danke
hmmm, wieso denn schwer, wenn es leicht geht? deine Mutter soll Sie und DEINE Tochter zur alleinigen Erben des Hauses ( das Sie m Todesfalle eurer Mutter erhalten werdet) testamentarisch ernennen .. Alternativ kann sie euch das Haus symbolisch für 1 € verkaufen , wobei ihr das Nießbrauchrecht ggb . das Wohnrecht eingeräumt wird. Ein Notar wird euch Über die Details der notwendigen Vertragsgestaltung aufklären.
anonymer Benutzer - 13. Januar 2015 um 19:25
"Ein Notar wird euch Über die Details der notwendigen Vertragsgestaltung aufklären." und dringend von dem Alternativvorschlag abraten.

Kein Mensch verkauft sein Haus für 1 €. Wird eine Willenserklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben ist, mit dessen Einverständnis nur zum Schein abgegeben, so ist sie nichtig (§ 117 BGB). Der Kaufvertrag wäre also unwirksam.

Die eigentlich gemeinte Schenkung wäre aber auch unwirksam, weil sie nicht notariell beurkundet worden wäre.

Selbstverständlich könnte Ihre Mutter Ihnen und Ihrer Schwester das Haus vermachen. Das ist in der tat kein Problem. Problematisch könnten aber Pflichtteilsansprüche Ihrer beiden anderen Schwestern sein. Daher meine Frage zu der diesbezüglichen Regelung in den seinerzeitigen Übergabeverträgen.
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