Potentielle ALG-Bezieherin :Scheidung und Kredit

Sisi.Sisi 12 Beiträge Montag Oktober 20, 2014Mitglied seit: Juli 20, 2015 Zuletzt online: - 29. Juni 2015 um 14:33 - Letzte Antwort: Perry_M 251 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online:
- 1. Juli 2015 um 10:51
hallo zusammen,
ist es richtig dass der die Scheidung einreicht, auch die Gerichtskosten trägt? ich bin Langzeit -krank werde jetzt ausgesteuert und musste ALG beantragen.Ich bewohne mit den gemeinsamen Kindern das eheliche Haus.Mein Mann ist ausgezogen . daher möchte auch die Scheidung so lange wie möglich hinauszuzögern.ich bezahle den Kredit komplett alleine, mein Mann möchte so schnell wie möglich raus aus dem Kredit , das Risiko geht die Bank natürlich nicht ein.Also wird bei der Scheidung über den Verkauf entscheiden werden.
Was ist der Ausweg aus dem Dilemma?
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Perry_M 251 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online: - 1. Juli 2015 um 10:51
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Danke
ist es richtig dass der die Scheidung einreicht, auch die Gerichtskosten trägt?

Nicht ganz:

Im Scheidungsverfahren werden (am Ende) die Kosten gegeneinander aufgehoben, was bedeutet, dass jeder die Gerichtskosten zur Hälfte und seine Anwaltskosten selbst trägt.

Allerdings hat derjenige, der die Scheidung einreicht, zunächst den vollen Gerichtskostenvorschuss zu zahlen. Auch muss er, nicht aber unbedingt der andere Ehegatte, einen Anwalt haben. Dessen Kosten hat er zu tragen.

In Ihrem Falle wäre allerdings zu überprüfen, ob Ihnen Verfahrenskostenhilfe (VKH) zusteht. Dann würde der Staat Ihre Anwaltskosten tragen und Gerichtskosten (auch der Vorschuss) fielen bei Ihnen nicht an.

Vorher wäre aber zu überprüfen, ob Sie gegen Ihren Mann einen -der VKH vorrangigen- Anspruch auf Prozesskostenvorschuss nach § 1361 Abs. 4 S. 4, § 1360a Abs. 4 BGB haben.

Danke Perry_M 1

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