Vertrag ohne richtiges Lesen unterschreiben [Gelöst]

Marchello - 9. Oktober 2015 um 15:16 - Letzte Antwort: Othoung 16 Beiträge Donnerstag März 31, 2016Mitglied seit: März 13, 2018 Zuletzt online:
- 1. Mai 2016 um 01:30
Guten Tag,

Wenn A einen Vertrag ohne richtiges Lesen unterschreibt und denkt er würde seine Praxis als Gewerbe anmelden weil er schon davon ausgeht das zu müssen, er aber tatsächlich einen Vertrag mit einer kommerziellen GmbH schließt, wie ist das denn einzuordnen?Vll Willensmangel von Geschäfts- oder Erklärungswillen?Danke schon mal.
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Costard79 77 Beiträge Donnerstag September 3, 2015Mitglied seit: Februar 11, 2016 Zuletzt online: - 9. Oktober 2015 um 15:37
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Generell gilt, dass ein Vertrag immer gründlich gelesen werden sollte. Mit der Unterschrift bezeugt man in der Regel auch, dass man den Inhalt und die Angaben in dem Vertrag kennt und annimmt.

Nach BGB können Verträge aber auch dann angefochten werden, wenn
- Täuschung oder Dorhung vorliegen (§123)
- fehlerhafte Erklärungen oder ein irrtum über den Inhalt der geleisteten erklärung vorleigen. (§119)
- oder bei sittenwidrigkeit (§138)

Aber im Zweifel lieber bei nem Anwalt beraten lassen, der sich mit vertragsrecht auskennt...oft genug finden sich dann klauseln, die den Vertrag oder teile davon, unwirksam machen können
Hat Ihnen diese Antwort weitergeholfen?  
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Othoung 16 Beiträge Donnerstag März 31, 2016Mitglied seit: März 13, 2018 Zuletzt online: - 1. Mai 2016 um 01:30
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Also das stimmt ... vorher lesen ist ein MUSS. Man sollte NIEMALS etwas unterschreiben, was man nicht gelesen hat. Aber auch der Tipp mit den Klauseln funktioniert sehr oft. :) Der Anwalt ist hier der sichere Weg dies zu prüfen.
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