Güterrecht

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Date d'inscription
Dienstag Juli 26, 2016
Status
Mitglied
Zuletzt online:
Juli 26, 2016
-
Hallo,
mein Problem ist folgendes:
1995 habe ich in den Niederlanden geheiratet.
Meine Frau ist Doppelstaatlerin, ich bin deutscher.
Das heißt, meine Frau hatte vor mir einen Niederländer
geheiratet und deshalb die niederländische Staatsangehörigkeit angenommen.
Zum Zeitpunkt unserer Heirat hatten wir keinen Güter-
vertrag, sodaß das niederländische Gütergemeinschafts-
recht angewendet wurde.

Ich habe meine Frau im August 2013 verlassen und wollte mich scheiden lassen.
Ich hatte schon einen niederländischen Anwalt mit der
Scheidung beauftragt.
Unsere Vermögensverhältnisse bestanden aus einer
Eigentumswohnung, einem PKW und cà 60.000,00€
bei einer Bank in Belgien.
Ich hatte auch ein Vermögen von cà. 50.000,00€, welches
wir aber gemeinsam in den vorherigen Jahren ausgegeben haben.
Als ich meine Frau verlassen habe, hatte ich außer meiner Rente (1.100,00€) kein Geld.
Als ich meine Frau bat, mir etwas Geld zu Verfügung zu
stellen, bestand sie darauf einen Gütervertag und einen
Güterverteilungsvertrag nach niederländischen Recht
zu unterschreiben, damit ich die vereibarten 23.000,00€
bekam.
Dadurch, daß meine Frau die Verfügungsgewalt über
unser Vermögen hatte, war ich darauf angewiesen,
das zu nehmen was sie mir zugestanden hat.
In dem Gütervertrag mußte sie angeben wie hoch unser
Vermögen ist.
Bei der Frage von mir nach den 60.000,00€ in Belgien gab sie an, das daß Geld nicht mehr da sei, weil sie es im
Soielkasiono verloren hätte.
Die Wohnung hat sie mit einem Wert von 55.000,00€
angeneben, obwohl sie 14 Tage später die Wohnung für 135.000,00€ verkauft hat.
Meine Frage ist nun, ist dieser Vertrag sittenwidrig?
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