Pflichteilsergänzungsanspruch trotz Gütertrennung

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Wir gehen von folgenden Fall aus:

Eine Ehepaar W und M sind in einer Ehe mit Gütertrennung verheiratet. Herr W hat aus einer früheren Ehe ein Kind. Herr W hat Frau M vor 30 Jahren ein Grundstück und ein Haus notariell überlassen. Herr W stirbt plötzlich und das Kind aus früherer Ehe möchte an das Vermögen der hinterbliebenen Ehefrau M. Ist dies nach 2325 BGB trotz Gütertrennung möglich? Und wie wird die Summe daraus berechnet? Beide Eheleute waren bis zu ihrem Tod miteinander verheiratet.