Steuerliche Behandlung betriebliche Altersvorsorge

Joe56 - Geändert am 27. Januar 2022 um 01:23
Guten Tag,

in den zurückliegenden Jahren habe ich einmal jährlich von der von meinem Arbeitgeber angebotenen Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Betrag von Tantiemenzahlungen (jeweils im April für das vorausgegangene Jahr) umzuwandeln in eine betriebliche Alterversorgung in Form einer Direktzusage. Die Beträge wurden verzinst und wurden auf das 62. Lebensjahr zugesagt. Ausgezahlt werden die umgewandelten Beträge im Januar des auf den Renteneintritt folgenden Jahres. Bei der Einzahlung wurden keine Steuern auf die umgewandelten Beträge gezahlt. Es wurden auch keine Beträge für Sozialversicherungen abgezogen, da die Einzahlungen aus Beträgen geleistet wurden, die oberhalb der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen lagen.

Da ich im letzten Jahr zum 1.06. in Rente gegangen bin, erhielt ich die umgewandelten Beträge in einer Summe ohne jegliche Abzüge durch den Arbeitgeber ausgezahlt. Im nächsten Jahr muss ich im Rahmen der Steuererklärung für das Jahr 2022 dann die Auszahlung versteuern.
Meine Fragen lauten nun wie folgt:
A) Wird die Auszahlung nach der 5-tel Regelung versteuert?
B) Werden von dem Auszahlungsbetrag Beiträge für die Krankenkasse und die Pflegeversicherung fällig, obwohl die umgewandelten Beträge nicht sozialversicherungspflichtig waren, da diese von Beträgen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze geleistet wurden?

Wer kennt sich mit der Materie aus und kann die Fragen beantworten?