Online-Betrug - was passiert mit falscher Warenlieferung?

FloMUC
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Mittwoch Juli 20, 2022
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Juli 20, 2022
- Geändert am 21. Juli 2022 um 00:05

Hallo,

ich versuche mal die Vorgeschichte kurz zusammenzufassen:

Anfang Mai wurde bei einem Online-Handel durch missbräuchliche Nutzung einer E-Mail-Adresse von uns Ware im Wert von mehr als 800,- € bestellt. Bestellt wurde mit Ratenkaufoption, d.h. die Ware wurde sofort ausgeliefert (an unsere Adresse, Praxisadresse, öffentlich sichtbar). Wir haben erst durch Zusendung des Klarna-Ratenkaufvertrages von der Bestellung erfahren.

Wir vermuten, dass das Abfangen der Ware bei Lieferung missglückt ist, da diese im Haus (Mehrparteienhaus) auch abgestellt wurde.

Wir haben Klarna (nicht zuständig, nur Dienstleister für Versandhandel) und den Händler genauestens über den Sachverhalt informiert. Wir versuchen nun seit Mai vom Händler zu erfahren, was wir mit der Ware machen sollen, wir kommen für die Transportkosten natürlich nicht auf. Außer "tut uns leid..." und "unsere Fachabteilung setzt sich mit Ihnen in Verbindung" bekommen wir keine Antwort. Die letzten Mails mit Fristsetzung zur Entsorgung (machen wir natürlich nicht) blieben gänzlich unbeantwortet.

Wie gesagt, die Ware ist auch bis dato unbezahlt, es kam bislang auch keinerlei Zahlungsaufforderung o.Ä.

Was sollen/dürfen wir mit der Ware machen? Müssen wir sie aufbewahren (große Kartons)? Nach wie vielen Schreiben hört unsere Mitteilungspflicht auf?

Vielen Dank schon mal für Tipps!