Erhaltungsaufwand bei Gebäudesanierung mit KFW Tilgungszuschuss [Gelöst]

joachim0711 3 Beiträge Mittwoch April 9, 2014Mitglied seit: April 11, 2014 Zuletzt online: - 9. April 2014 um 15:53 - Letzte Antwort: Janine01 1388 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online:
- 11. April 2014 um 17:32
Hallo,
ich beabsichtige, mein voll vermietetes Merhfamilienhaus ( 4 Wohnungen) energetisch zu sanieren. Dazu werde ich eine Förderung der KfW beantragen.
Gefördert wird man zum einen durch ein zinsgüngstiges Darlehen und zum anderen über einen Tilgungszuschuss.

Insbesondere interssiert mich, wie der Tilgungszuschuß bei der Berechnung des Erhaltungsaufwandes berücksichtigt wird, d.h. kann ich von den Gesamtkosten die Zuschüsse abziehen und die Differenz auf 5 Jahre verteilen, oder muss ich auf der einen Seite die Geamtkosten auf 5 Jahre verteilen, aber den Tilgungszuschuss im Jahr der Renovierung als Einahme in meiner Steuererklärung deklarieren????

Vielen Dank für entsprechende Hinweise.
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8 Antworten

sarah2012.sarah 20 Beiträge Montag November 12, 2012Mitglied seit: Mai 22, 2014 Zuletzt online: - 9. April 2014 um 16:17
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Danke
Reparaturkosten für vermietete Immobilien von der Steuer absetzen.
Ein Vermieter / ein Eigentümer hat diesen beiden Moeglichkeiten , die Reparaturkosten steuerlich geltend zu machen. Also sie ein Mal zu zu 100 Prozent in seiner Steuererklärung anzugeben / oder auf mehrere Jahre zu verteilen.
Knackpunkt: die Reparaturkosten der vermieteten Immobilie müssen angeordnet werden:

sind sie welche die eigenem "Erhaltungsaufwand" entsprechen

oder

als Herstellungskosten gelten.

Erster Hilfetipp
Zwoter Hilfetipp
Antwort von sarah2012.sarah kommentieren
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Danke
das weiß nicht jeder Eigentümer : die Schuldzinsen für den Kredit gelten beim Finanzamt als Werbungskosten - und Werbungskosten lassen sich von der Steuer absetzen!!!
Antwort von Nor Bladi kommentieren
joachim0711 3 Beiträge Mittwoch April 9, 2014Mitglied seit: April 11, 2014 Zuletzt online: - 10. April 2014 um 10:08
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Danke
was bedeutet "die Reparaturkosten müssen angeordnet werden" ????

Zu meiner ersten Frage möchte ich noch folgenden Hinweis geben:
das Gebäude ist seit 1993 in unserem Besitz und ich werde weder eine Erweiterung des Gebäudes noch eine Erhöhung des Standards machen. Es werden Fenster und Haustür, Dach, Zentralheizung und Außendämmung erneuert, also alles Dinge, die schon vorhanden sind. Daher ist es eindeutig Erhaltungsaufwand.
Meine Frage geht eher dahin, wie ich die Zuschüße der Kfw steuerlich berücksichtigen muß. Es macht für mich schon einen Unterschied, ob ich im ersten Jahr diesen Zuschuß voll als Einkommen versteuern muss , oder diese genau wie die Investitionskosten auf 5 Jahre verteilen kann, in dem ich die Zuschüsse von den Gesamtkosten abziehe und die Differenz auf 5 Jahre verteile und mir somit die Steuerspitzen über diesen Zeitraum kappe.

Viele Grüße
Joachim
Antwort von joachim0711 kommentieren
Janine01 1388 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online: - 10. April 2014 um 10:58
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Danke
Guten Morgen zusammen


joachim0711 : In in Anlehnung an § 82b EStDV . Die Details dazu finden Sie hier gehe ich davon aus , dass Ihnen das Wahlrecht zusteht , den Erhaltungsaufwand entweder im Jahr der Verausgabung voll als Einkommen versteuern oder gleichmäßig auf bis zu 5 Jahre zu verteilen.
Antwort von Janine01 kommentieren
joachim0711 - 10. April 2014 um 12:38
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Danke
Hallo,
vielen Dank für die Antwort.
Mir ist schon klar, dass ich da ein Wahlrecht habe. Meine Frage zielt aber eher auf den Zuschuss, den mir die KfW gibt.
Ich versuche das mal an einem Beispiel: nehmen wir mal an, die Gesamtkosten betragen 100.000 € und der Zuschuss der KfW 25.000 €. Wenn ich jetzt die Kosten auf 5 Jahre verteilen will (da ich ja möglichst lange die Spitzen kappen will), dann ist die Frage, ob ich entweder 100.000 € minus 25.000 € also 75.000 € auf 5 Jahre verteilt (also 15.000€ ) pro Jahr in Ansatz bringen kann, oder muss ich die 100.000 € auf 5 Jahre verteilt (also jählich 20.000 €) abschreibe, aber den Zuschuss einmalig im ersten Jahr als Einahme versteuern muss. Dies würde in Summe dann dazu führen, dass mein zu versteuernder Betrag im Jahr der Investition noch um 5.000 € ansteigt.
Viele Grüße

Joachim
Antwort von joachim0711 kommentieren
Janine01 1388 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online: - 10. April 2014 um 13:15
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Danke
wenn ich ganz ehrlich bin , fühle ich mich überfragt wenn es um Steuer geht... Bin auch keine Fachexpertin in diesem Gebiet.. Doch würde ich Ihnen gerne weiterhelfen wollen , indem ich Ihnen diesen Link beifüge ... Vll finden Sie Ihr Glück dort...
Antwort von Janine01 kommentieren
joachim0711 3 Beiträge Mittwoch April 9, 2014Mitglied seit: April 11, 2014 Zuletzt online: - 11. April 2014 um 08:27
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Danke
Hallo,

trotzdem vielen Dank für den Versuch....

Gruß Joachim
Janine01 1388 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online: - 11. April 2014 um 17:32
:)))
Antwort von joachim0711 kommentieren