Widerspruch bei Versorgungsausgleich

VIVA.RUSSLAND 50 Beiträge Freitag Juni 15, 2012Mitglied seit: November 20, 2015 Zuletzt online: - 15. September 2015 um 18:08 - Letzte Antwort: Perry_M 250 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online:
- 16. September 2015 um 11:18
hallo,
kennt sich jemand mit Widerspruch bei Versorgungsausgleich aus?
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Perry_M 250 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online: - 16. September 2015 um 09:42
3
Danke
ja

Danke Perry_M 3

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VIVA.RUSSLAND 50 Beiträge Freitag Juni 15, 2012Mitglied seit: November 20, 2015 Zuletzt online: - 16. September 2015 um 10:57
Danke perry!Meine Frage:
wie läuft der Versorgungsausgleich bei 25 fast Ehejahre. die Frau war höchsten 4 Jahre wegen der kids zuhause .durch ihre Selbständigkeit hat sie die letzten 12 Jahre mehr verdient als der Ehemann, ansonsten haben die beiden in etwa immer das gleiche verdient. sie hat zwei private Rentenversicherungen, meint aber dass ihr fast 25 Jahre von der Rentenversicherung des MANNES zustehen. Kann man das eigentlich vorher regeln oder entscheidet das Gericht das eh bei der Scheidung?
Perry_M 250 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online: > VIVA.RUSSLAND 50 Beiträge Freitag Juni 15, 2012Mitglied seit: November 20, 2015 Zuletzt online: - 16. September 2015 um 11:18
Grundsätzlich herrscht beim Versorgungsausgleich der Halbteilungsgrundsatz. Während der Ehe erworbene Rentenanwartschaften werden unter den Ehegatten hälftig geteilt. Die Frau hat also grundsätzlich Recht: die Versorgungsanwartschaften des Mannes und die Lebensversicherungen der Frau werden geteilt.

Wo es Grundsätze gibt, gibt es auch Ausnahmen:

Einzelne Anrechte mit einem geringen Ausgleichswert sind nicht auszugleichen.

Gemäß § 27 VersAusglG findet ein Versorgungsausgleich ausnahmsweise nicht statt, soweit er grob unbillig wäre. Das könnte hier evtl. wegen der Selbständigkeit der Ehefrau der Fall sein, wenn sie z.B. aus Ihrem Einkommen Vermögen gebildet hat, das der Alterssicherung dient, aber nicht dem Versorgungsausgleich unterliegt. Das muss anwaltlich beurteilt werden.

Eine Vereinbarung unter den Eheleuten ist möglich. Sie muss notariell beurkundet werden. Sonst entscheidet das Gericht von Amts wegen.
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