Kuckuckskinder und Scheidungskosten bei Härtefallscheidung [Gelöst]

GruÃY Gott 18 Beiträge Donnerstag November 7, 2013Mitglied seit: August 6, 2014 Zuletzt online: - 26. Dezember 2013 um 14:42 - Letzte Antwort:  Qu145
- 31. Dezember 2013 um 08:52
hallo , brauche eure Rat.
meine "noch" Ehefrau hat mich in unserem 15 jährigen Eheleben angelogen. Sie hat mich glauben lassen, dass ich der leibliche Vater der Kinder sind. Doch hat sich medizinisch rausgestellt , dass sie Kuckuckskinder sind. Die Dame weigert sich , den Namen des leiblichen Vaters zu sagen.Will aber meine Gelder zurückverlangen. Das zum Einen. Zum zwoten , will ich ihr die Scheidungskosten anhängen. Das ist doch Grund eine Härtefallscheidung in den Weg zu leiten oder ? Ich habe Genuk bezahlt. Wie soll ich vorgehen? Danke
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hmm, eine Lebenslüge ist - meines Erachtens- ein Grund für eine Härtefallscheidung... Doch hast du kein Recht von einem unbekannten Vater den Unterhalt zu verlangen. Da ihre Zustimmung für die Ausführung des Vaterschaftstestes erforderlich ist.
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hallo!
Hab was zur Frage des Kinderunterhaltes was gefunden. ich zitiere: "Kindesunterhalt kann bei einem "Kuckuckskind" nicht zurückgefordert werden, wenn sich die Mutter nicht an den Namen des Erzeugers erinnern kann.



Leistet der Mann Unterhalt an sein vermeintliches Kind in dem Glauben, er sei der Vater und erfährt er später von der Nichtvaterschaft, kann er den geleisteten Unterhalt nicht zurückfordern, wenn die Mutter keine Auskunft über die Identität des Erzeugers gibt, weil sie sich nicht mehr an diesen erinnern kann. Dies entschied der BGH in einem aktuellen Urteil (Az. XII ZB 412/11)"
http://www.kanzlei-hasselbach.de/2013/kuckuckskinder-kein-rueckzahlungsanspruch-fuer-kindesunterhalt/06/
Was die Härtefallscheidung angeht , würde ich die Frage bejahen. Doch sicher bin ich wiederum nicht. Das muss dir ein anderer User beantworten.
Antwort von Qu145 kommentieren