Nach MAXDA-Kreditanfrage Veritas-Unfallversicherung am Hals

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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 14.03.2019 habe ich nach einer Online-Kreditanfrage bei MAXDA (dürfte bekannt sein) eine Unfall-Ratenausfallversicherung von der Veritas an der Backe. Das Dumme dabei ist, dass die Kreditanfrage bei MAXDA nie abgeschlossen wurde. Somit gar kein Kredit zustande kam. Bei der Anfrage auf dem Onlineportal von MAXDA kam vor einer weiteren Bearbeitung als Erstes der Vermerk, dass ohne die Zustimmung zu dieser Unfall-Ratenausfallversicherung keine weitere Bearbeitung möglich ist.

Nun zahle ich seit diesem Datum bereits jeden Monat eine Ratenausfallversicherung für einen Kredit, der nicht mal ansatzweise zustande kam. Leider konnte ich damals nicht sofort Widerruf einreichen, da ich beruflich sehr viel unterwegs bin und nur alle paar Monate zu Hause bin. Hab auch schon die Lastschriften mehrmals zurückgezogen. Kam sofort Post von Delta Inkasso. Konnte ich aber wegen Umschuldung gar nicht brauchen, auch wenn ich mich im Recht sehe. Das ist doch eigentlich Betrug. Jetzt läuft der Vertrag bis 01.04.2022.

Können Sie mir eventuell einen Tipp geben wie ich hier weiterkomme?
Hab schon rausgefunden, dass es sich um eine gängige Masche zwischen MAXDA und Veritas handelt.

Freundliche Grüße
Karl Schmidtkonz

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Hallo,

wenn Sie den Vertrag unterschrieben haben und die Widerrufsfrist abgelaufen ist, ist er leider bindend. Sie sollten die Veritas-Versicherung so schnell wie möglich fristgerecht kündigen.

Sie können sich auch bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen und alle Unterlagen vorzeigen, die auf ein illegales Koppelgeschäft hinweisen. die Verbraucherzentrale kann dann vielleicht darauf hinwirken, dass Ihr Versicherungsvertrag vorzeitig storniert wird.

Gruß vom CCM-Team
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Hallo,

unterschrieben habe ich gar nichts. Habe nur mitbekommen, dass auch ein Klick im Internet bindend sein kann. Nur bei solchen Verträgen kenn ich das nicht so

Grüsse
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1867
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Hallo,

ja natürlich, das ist dann auch bindend.

Bei einem Online-Abschluss gibt es eventuell noch ein Schlupfloch: Die Widerrufsfrist beginnt nämlich erst dann zu laufen, wenn Sie alle Vertragsunterlagen erhalten haben. Dazu gehören laut VVG-Informationspflichtenverordnung:
- Versicherungsschein (Police),
- Vertragsbestimmungen (einschließlich Versicherungsbedingungen),
- Produktinformationsblatt,
- Weitere Informationen (mit weiteren Angaben zur Versicherung),
- Widerrufsbelehrung,
Wenn Sie irgendetwas davon nicht erhalten haben, könnten Sie sich darauf berufen und den Vertrag noch widerrufen.

Gruß vom CCM-Team