Grunderwerbsteuer: Steuerbefreiung nach Scheidung

Dezember 2016

Grundsätzlich unterliegt ein Grundstückserwerb der Grunderwerbsteuer. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um ein inländisches Grundstück handelt. Die Erwerbsvorgänge im einzelnen (beispielsweise Kaufvertrag) sind in § 1 Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) aufgelistet.

In bestimmten Fällen ist jedoch eine Ausnahme von der Besteuerung vorgesehen (§ 3 GrEStG). Hierzu zählt unter anderem der Grundstückserwerb durch den früheren Ehegatten des Veräußerers im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach der Scheidung (§ 3 Nr. 5 GrEStG). Grunderwerbsteuer fällt hier nicht an.

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