GEZ und Rundfunkgebühren nach Todesfall

Dezember 2016

Wie wir in diesem Beitrag gesehen haben, müssen viele Verträge nach einem Todesfall einer erwachsenen Person gekündigt werden. Doch gehen viele deutsche Verbraucher fälschlicherweise davon aus, dass die Abmeldung von GEZ und Rundfunkgebühren nach Todesfall automatisch erfolgt.

Als erstes ist es ganz wichtig, GEZ und Rundfunkgebühren nach dem Todesfall des Angehörigen unverzüglich abzumelden. Schriftlich. immer per Einschreiben mit Rückschein. Die Einzugsermächtigung der GEZ und Rundfunkgebühren soll die Hinterbliebene Person (der Verfasser des Abmeldungsschreibens klar und deutlich wiederrufen). Hierbei muss unbedingt eine Kopie des Totenscheins beigefügt werden.
Viele Hinterbliebene klagen darüber, dass GEZ und Rundfunkgebühren von Konten verstorbenen Angehörigen - selbst nach deren Todesfällen- abgebucht werden( wurden). Die gute Nachricht lautet jedoch, dass die GEZ und Rundfunkgebühren nach einem Todesfall im Hinblick auf die sogenannte ungerechtfertigte Bereicherung nach § 812 ff. BGB in Verbindung mit dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag zurückfordern lassen.
Vorsicht! Die Verjährungsfrist für die Rückforderung der unberechtigten Abbuchungen beträgt 03 Jahre.
Ferner soll dieses Schreiben genau wie eine Abmahnung eine Rückzahlungsfrist der unberechtigten Beiträge beantragen.
Schließlich soll das Schreiben eine Androhung einer Klage oder eines gerichtlichen Mahnverfahrens implizieren. Das wird der GEZ-Zentrale der Ernst der Lage deutlich gemacht werden.

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