Nichtigkeit von Eheverträgen

- - Letzte Antwort: master -mind 2
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- 25. April 2013 um 16:16
Guten Tag,
in meinem Scheiodungsverfahren gibt es aktuell einen ersten Beschluß des Gerichts, dass ein notariell gefertigter Ehevertrag aus 2004 mit Vereinbarungen die 1-2 Monate ZUVOR gefertigten wurden ein einheitliches Rechtsgeschäft darstellt und somit der nicht eingehaltenen Form des §1410 unterliegt und die Nichtigkeit des Ehevertrages gem §125 BGB erfüllt ist.
Wann ist ein Ehevertrag unwirksam? Wer kann mir hierzu etwas schreiben ?
8 Jahre lang mit Leben erfüllt, alles bezahlt wir beschrieben und jetzt soll er ungültig sein, weil VOR Vertrag schriftliche Vereinbarungen getroffen wurden.
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Danke
Hallo!

Meines Wissens verliert jener Vertrag seine Gültigkeit , sobald es herausstellt , dass es sittenwidrig ist.
Darf ich mal fragen , um welche Verringerungen es geht ? Was , für wen wurde was bezahlt ? Wie steht die andere Partei dazu ? Gibt es keinen Anwalt , der in die Sache bezogen ist?
PLZ HELP
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einheitliches Rechtsgeschäft? War die andere Partei gar nicht dabei ?
Ja, der Richter geht davon aus.
Es gibt aktuell nen Teilbeschluß, in Sachen Verpflichtung über Angaben zum Anfangs und Endvermögen meiner Person.
Eine komplette Teilung hat jedoch in 2004 (Basis Ehevertrag und vorher getroffener Vereinbarung) schon stattgefunden.
Und was ist denn mit der anderen Partei ? Wie steht sie jetzt zur Sache ?
Die haben den Vertrag, nach fast 9 Jahren Bestand, für Nichtig erklären lassen
master -mind 2
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Es war echt gerade unklug ,auf Basis eines Ehevertrags das Vermögen geteilt zu haben. Davor hast du dich VORHER anwaltich beraten lassen. An deiner Stelle würde ich mich direkt mit einem Fachanwalt für Familienrecht in Verbindung setzen. Ein guter One kann vielleicht eine Lücke finden , wodurch er die Anfechtung diesen ersten Beschluss anstrebt und die Nichtigkeit des Vertrags heilt. http://www.recht-finanzen.de/contents/1159-wann-ist-ein-ehevertrag-sittenwidrig
Antwort von GUELZEM.H kommentieren