Unterschrift gesetzlicher Vertreter

cherry_257 4 Beiträge Montag Januar 20, 2014Mitglied seit: Januar 20, 2014 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 09:22 - Letzte Antwort: Janine01 1383 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online:
- 20. Januar 2014 um 14:09
Hallo!
Der Vater meiner Kinder verstarb vor 8 Wochen. Kinder sind mittlerweile volljährig.Wir sind geschieden seit 1999, seit 2001 habe ich das alleinige Sorgerecht.
Nun stellt sich bei der Durchsicht der Unterlagen heraus, dass er Versicherungen für die beiden Kinder abgeschlossen hat.Fongebundene Altersvorsorge und Fondgebundene LV.
An der Stelle, wo der gesetzliche Vertreter der Kinder unerschreiben muss, hat er unterschrieben- obwohl er NICHT der gesetzliche Vertreter war.Abgeschlossen wurden die Verträge 2004.
Sehe ich das falsch oder sind die Verträge eigentlich null und nichtig?

Gruß
cherry
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9 Antworten

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Danke
Guten MoRGEN!
Wenn ich die Sache gut verstanden habe , hat der verstorbener Vater seine Kinder als Erben eingesetzt oder sehe ich die Sache falsch?
Antwort von MAYAR kommentieren
cherry_257 4 Beiträge Montag Januar 20, 2014Mitglied seit: Januar 20, 2014 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 09:31
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Danke
OK- falsch ausgdrückt. Er hat eine Versicherung FÜR das Kind abgeschlossen. Er als Versicherungsnehmer- zu versichernde Person: Kind. Bei Tod des Kindes war er als Begünstigter eingesetzt.

Da musste dann im Antrag der Versicherungsnehmer unterschreiben und die Person, die er versichert hat. Falls diese Person noch minderjährig ist, der gesetzliche Vertreter. Der wäre in dem Falle ich gewesen, da ich das alleinige Sorgerecht hatte.
Antwort von cherry_257 kommentieren
Janine01 1383 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 10:31
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Danke
Guten Morgen cherry_257!
ich fürchte deine Angst ist berechtigt. Da du das alleinige Sorgerecht hattest , ist dein verstorbene geschiedene Mann unbefugt sich als ein gesetzlicher Vertreter einzutragen. Ich gehe davon aus , dass der Lebensversicherungsvertrag somit nichtig ist.
Antwort von Janine01 kommentieren
cherry_257 4 Beiträge Montag Januar 20, 2014Mitglied seit: Januar 20, 2014 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 10:39
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Danke
Sehr gut! Das wäre mein Ziel. Mit solchen Verträgen wäre ich eh nie einverstanden gewesen. Ichhabe mit den beiden Versicherungen schon telefoniert. Beste Aussage war:

Das interessiert uns nicht, wer da unterschrieben hat.
Meine Antwort: Ich kann also einen Nachbarn ohne sein Wissen versichern, mich begünstigen und ich allein unerschreibe auch nur.
Seine Antwort: Ja.

Ich dachte ich fall vom Stuhl.
isa456 73 Beiträge Dienstag April 16, 2013Mitglied seit: November 5, 2015 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 11:29
hmmmmmmmmmmmmm , als" damaliger gesetzlicher Vertreter " der Kinder bist du meiner Meinung nach berechtigt die jeweiligen Verträge zu kündigen und den Rückkaufswert zu streichen. Die Angelegehiet ist nicht telefonisch zu erledigen. Wende dich persönlich an die beiden... Drohe sie damit an , rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten ( der Ton macht die Musik) und der Ton wird sich ändern.
Antwort von cherry_257 kommentieren
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Danke
cherry_257!!! darf ich mal was fragen , warum du gegen den Abschluss dieser Lebensversicherung bist??? Diesen Verträge sollen nur Kohle für deine Kinder bedeuten. Ich würde nichts in die Richtig Vertragsanfechtung tun!!!
Antwort von MAYAR kommentieren
Katarina02 223 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit: Juli 3, 2014 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 11:46
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Danke
cherry_257! Aus der Ferne lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen , ob deine Kinder Vermächtnisnehmer oder Erbe geworden sind. Bin der Meinung , dass bei den .Fongebundene Altersvorsorge und Fondgebundene LV geht es eher um Vermächtnis... Dafür wäre deine Unterschrift nicht notwendig. Doch auf Eins kannst du plädieren: Unterschriftfälschung. Der verstorbene Vater hat deine Unterschrift gefälscht. Der dufte zwar seine Kinder als Begünstigte festlegen, doch hat er sich als deren gesetzliche Vertreter eingesetzt: und genau dies ist strafbar. Da er unter der Erde liegt , kann er nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Aber er hat dir den Grund gegeben , den Vertrag bzw. die Verträge anzufechten.
Darf man fragen , was deine Kinder dazu meinen? Sie sind mittlerweile volljährig....
In der Ruhe liegt die Kraft°)))))))))))))))))
Antwort von Katarina02 kommentieren
cherry_257 4 Beiträge Montag Januar 20, 2014Mitglied seit: Januar 20, 2014 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 12:52
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Danke
Zum einen: die Knder wollen die Verträge nicht, könnten sie also kündigen. Der Rückkaufswert ist natürlich nicht der Betrag, der 10 Jahre lang eingezahlt wurde. Mein Gedanke war, dass man das eingezahlte Geld zurückbekommt- die Erben natürlich- und die Verträge aufgelöst werden.

Es sind Verträge, die über 45 Jahre laufen. Und meine Kinder müssten sie weiterzahlen. Sie halten nichts von Fondgebundenen Verträgen. Sie wollen eine RisikoLeben und das reicht. Fürs Alter solgen sie anders und vor allem selber vor. Sie entscheiden, wie sie vorsorgen möchten.

Eben- ich möchte die Verträge anfechten. Das kommt bei den Versicherungen natürlich gar nicht gut an ;-)
Antwort von cherry_257 kommentieren
Janine01 1383 Beiträge Montag Oktober 10, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus November 13, 2015 Zuletzt online: - 20. Januar 2014 um 14:09
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Danke
hI !Re..

Mein Rat wäre das Folgende: setze dich mit dem Nachlassgericht in Verbindung. Du hast den Nachweis dafür vorlegen , dass der Vater damals nicht dazu berechtigt war, deine Kinder zur Vertragsübernahme zu "zwingen". Dadurch wirst du einen Anhaltspunkt haben , den Vertrag anzufechten.
§ 123 Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung
(1) Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten.
(2) Hat ein Dritter die Täuschung verübt, so ist eine Erklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben war, nur dann anfechtbar, wenn dieser die Täuschung kannte oder kennen musste. Soweit ein anderer als derjenige, welchem gegenüber die Erklärung abzugeben war, aus der Erklärung unmittelbar ein Recht erworben hat, ist die Erklärung ihm gegenüber anfechtbar, wenn er die Täuschung kannte oder kennen musste.
Antwort von Janine01 kommentieren