Trennungsjahr in gemeinsamer Wohnung machbar? [Gelöst]

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Hallo liebe R&F-User!
Kurze Frage: Trennungsjahr in gemeinsamer Wohnung. Ist das machbar? Und was ist, wenn einer sagt, dass wir immer zusammen gegessen haben, nur weil der Verlassene nicht geschieden werden will? Kann mir aber eine eigene Wohnung zum aktuellen Zeitpunkt nicht leisten.
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6 Antworten

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Überprüft von Silke Grasreiner am 24. Januar 2019
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Danke
Eine eheliche Trennung in der gemeinsamen Wohnung ist durchaus möglich. Das muss aber eine richtige Trennung sein, sozusagen von Tisch und Bett, das heißt dass sich die Gemeinsamkeiten im Haushalt auf das unvermeidliche Maß beschränken.
Notfalls muss die Trennung aber bewiesen werden, was schwierig sein kann.

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Antwort von Perry_M kommentieren
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Danke
Ich würde das ehrlich gesagt nicht können, weiterhin in derselben Wohnung zu wohnen. Es gibt doch sicher Hilfe vom Amt, Hartz 4 usw. Oder arbeitest du? Ich denke mal, du solltest dich mit dem zuständigen Amt in Verbindung setzen. Die werden dir dann sagen können, was du beantragen kannst.
Antwort von VIVA.RUSSLAND kommentieren
1
Danke
Nee Krankengeld und ich bin innerhalb der Krankheit gekündigt worden. Wir haben enorm viele Schulden, und auch wenn ich ausziehe, muss ich ja die monatliche Miete hälftig mitbezahlen.
Antwort von Y.M kommentieren
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Danke
Ich hielte es auch für die beste Lösung auszusziehen. Das Amt übernimmt meist in solchen Fällen Umzug und neue Wohnung. Die Miete von der ehemaligen Ehewohnung musst du dann nicht mehr unbedingt hälftig zahlen, wenn du sie nicht mehr nutzt! In jedem Fall dann aus dem Mietvertrag streichen lassen.

Aber sicherlich ist es auch möglich, das Trennungsjahr in ein und derselben Wohnung zu gestalten, vorausgesetzt auch die Wohnung ist groß genug, um getrennte Schlafzimmer einzurichten. Eigenes Fach im Kühlschrank anlegen, ggf. getrennt kochen. Es gäbe dann aber keine Garantie, dass der Ehepartner am Ende nicht doch auf die Idee kommt zu sagen, man hätte doch erst letztens nochmal miteinander gebadet oder zusammen gekocht oder Ähnliches. Dann wäre alles umsonst gewesen.

Also lieber Beratungshilfeschein besorgen, ab zum Anwalt und sich durch die Behördengänge quälen, damit das Trennungsjahr sicher und ruhiger verläuft. ;)

LG Costard
Antwort von Costard79 kommentieren
0
Danke
Ich halte das auch nicht für so eine gute Idee. Vielleicht findest du ja noch eine andere Lösung.
Antwort von Profil bloqué kommentieren
0
Danke
Guten Abend ihr alle!

Ich danke euch für eure Zeit. Bin zur Zeit ins Frauenheim eingezogen und bis auf ein paar Details bin ich ganz zufrieden.
Antwort von Y.M kommentieren