Lohnzahlung Verzug [Gelöst]

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- - Letzte Antwort: Perry_M
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- 26. September 2015 um 16:26
Nochmal hallo
Mein AG ist aus betriebswirtschaftlichen Gründen nun bereits 10 Tage im Verzug mit der Lohnzahlung.
Ich bin erst seit 1.7. Festangestellte ohne Probezeit - kann mir eine Kündigung nicht erlauben (Alleinerziehende & das nutzt der AG aus).
Was kann ich tun? Hab ich ein Recht auf "Verzugszinsen"?
Danke.
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Danke
Hallo,

also wenn du keine Probezeit hast, kann dein Arbeitgeber dir auch nicht einfach kündigen. Deshalb solltest du dich doch mal bei einem Anwalt beraten lassen und vielleicht so ein wenig druck auf den AG ausüben. Wenn du nämlich jetzt alles nit dir machen lässt, wird es auch nicht besser. Und was bringt es dir - ganz besonders als alleinerziehende Mutter-, wenn du zwar Arbeit hast, dafür aber nicht bezahlt wirst?! Sklaverei ist weltweit verboten ;)

LG
Alessia73
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Danke.
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Danke
Such dir nen guten Anwalt. Du sagst, er nutzt deine Situation aus? Das ist nicht rechtens. Kann man da schon Diskriminierung sagen?
Lass dich da gut beraten und such dir am besten schnellst möglich einen anderen, besseren Job. Da solltest du dir einen Anwalt für Arbeitsrecht suchen. Also zumindest sollte der Anwalt in die Richtung gehen, dann hast du gute Chancen.
Alessia73
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Danke.
leider ist das Teilzeit nicht so einfach, was zu finden. Daher mit Anwalt anrücken ist nicht so ideal. Sind nur ein kleiner Betrieb.
Wollt einfach nur mal wissen, ob's Ideen gibt
Merci
Perry_M
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177 > Alessia73
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"Sind nur ein kleiner Betrieb."

Deshalb Vorsicht vor allzu forschen Ratschlägen hier.

In einem Betrieb mit nicht mehr als zehn Arbeitnehmern gibt es keinen Kündigungsschutz.
Alessia73
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Da stellt sich die Frage, ob Angestellte auf Mini-Job-Basis dazu zählen oder nicht.
Dann wären wir über 10, Festangestellte knapp drunter.
Perry_M
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177 > Alessia73
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Ich glaube schon, dass Minijobber mitgerechnet werden. Das ist ja wohl nur eine lohnsteuerliche und sozialversicherungsrechtliche und keine arbeitsrechtliche Kategorie.

Es wird aber nicht nach Köpfen der Arbeitnehmer gerechnet, sondern nach Stundenzahl. Dazu heißt es im Gesetz (§ 23 KSchG): "Bei der Feststellung der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer [....] sind teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen.".
Antwort von Steffinski kommentieren