Lohndumping und Insolvenzverfahren [Gelöst]

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Hallo zusammen,

ich bin einfacher Angestellte und brauche dringend Rat:

Der Arbeitgeber zahlt regelmäßig zu wenig Lohn (Lohndumping). Über die GmbH wird irgendwann später das Insolvenzverfahren eröffnet. Über das Vermögen des Geschäftsführers ist das Insolvenzverfahren noch nicht eröffnet werden.
Frage 1: Stellt das Lohndumping eine unerlaubte Handlung dar? Welches Schutzgesetz würde euch da einfallen, insbesondere eines, was dem Arbeitnehmer hilft.
Frage 2: Kann man wegen der Forderung direkt gegen den Geschäftsführer vorgehen?
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2 Antworten

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Überprüft von Silke Grasreiner am 5. März 2019
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Danke
Guten Abend,
den Mindestlohn zu unterschreiten, wird mindestens mit einem Bußgeld bestraft und unter Umständen auch strafrechtlich verfolgt. Schau mal in diesen CCM-Artikel.

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Hiermit erkläre ich Frage 1 offiziell für erledigt.Danke
Antwort von Dina.Din kommentieren
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1
Danke
Hallo,

Frage 1 schon beantwortet, also zu Frage 2.
Man kann den Arbeitgeber direkt abmahnen. Ich würde die Zuhilfenahme eines Anwalts jedoch empfehlen, damit das Ganze auch richtig ausformuliert ist und keine Stolpersteine eingebaut werden.
Das geht aber nur (meiner Meinung nach, das müsstest du im Zweifelsfalle weiter recherchieren), wenn ein höherer Lohn im Vertrag festgehalten wird. Dann verletzt der Arbeitgeber nämlich seine Pflichten und darf abgemahnt werden.

Gruß und viel Glück,
Frollo
Hiermit erkläre ich Frage 2 offiziell für erledigt; Vielen Dank und schönes Wochenende wünsche ich Ihnen beiden!
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