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Muss ich Kinderbetreuung und Trennungsunterhalt leisten? [Gelöst]

Stellen Sie Ihre Frage piste 4Beiträge Donnerstag Mai 2, 2013Mitglied seit: Mai 27, 2013 Zuletzt online: - Letzte Antwort am Mai 27, 2013 16:52
Ich bin Alleinverdienerin, meinem Mann hat ein Geschäft der jeden Monat noch unter 400€ der Monat in Einnahmen bringt (die Verluste im Vergangene Jahr habe ich getragen). Da er unsere (eheliche) gemeinsame Kinder vernachlässigt hat, habe ich meine Arbeitszeit reduziert um an die Kinder zu kümmern, denn wir keine ganztages Kinderbetreuung finden könnten.

Nun ist die Frage: in Fall von einem Trennung, werde ich weiterhin alle Kosten für mich und die Kinder übernehmen sowohl auch die Kinder betreuuen. Wenn ich 5% Pauschal, Tilgung, und Kinderbetreuungskosten abziehe, bleibt nur dass, was ich jetzt in Lebensmittel und Nebenkosten ausgeben muss. Und da hätte ich nichts übrig geblieben um die Kinder mal Kleidung zu kaufen - was jetzt noch geht, denn ich aktuell Steuerklasse 3 habe, aber im Fall eines Trennungs nicht mehr.

Muss ich dennoch Trennungsunterhalt für meinem Mann leisten? Hätte ich Anspruch auf Unterhaltsvorschuss für die Kinder (und wird es gegen mir gerechnet)?
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Hallo !

Meiner Meinung lautet die Antwort Nein... Ihm wirst du nichts bezahlen müssen. Den Unterhalt wird ja insgesamt abgerechnet und man wird Nichts bezahlen müssen , wenn Bedürftigkeit vorliegen würde.( Den Verdacht hege ich schon mal , wenn du es tun würdest).
Wie wirst du ihm denn Geschiedenenunterhalt bezahlen koennen , wenn du selber von der Hand in den Mund leben wirst?
Lies mal das hier ... http://www.recht-finanzen.de/contents/1147-wie-funktioniert-das-system-des-geschiedenenunterhalts
Das wird dir- meines Erachtens weiter helfen können.
Was den Unterhaltsvorschuss für die Kinder angeht, gehe ich schon mal aus , dass es dir zustehen wird.
Miami- Mai 6, 2013 11:06
Hallo!

Ich meine , es kommt darauf an, was ihr Güterecht ihr bei euren Eheschließung gewählt habt.Oder habt ihr vielleicht einen Ehevertrag abgeschlossen?
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piste 4Beiträge Donnerstag Mai 2, 2013Mitglied seit: Mai 27, 2013 Zuletzt online: - Mai 6, 2013 18:04
Nein, leider keine Ehevertrag abgeschlossen. Gemeinsame Konten besteht bis auf das Haus nicht mehr; aber vermutlich ist dass einen Richter egal.
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Liebe Oma 76Beiträge Dienstag September 4, 2012Mitglied seit: November 10, 2015 Zuletzt online: - Mai 7, 2013 12:19
Hallo!! Kinder haben im deutschen Familienrecht Vorrang.Solange es Kinder im Spiel sind, wird es dem Richter nicht egal sein und dein zukünftiger Ehemann soll sich seine Eigenverantwortung tragen.
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faulsack 86Beiträge Montag Mai 27, 2013Mitglied seit: November 24, 2015 Zuletzt online: - Mai 27, 2013 15:20
Hallo Piste!!! Ich zitiere aus : http://www.recht-finanzen.de/contents/1339-unterhalt-wegen-krankheit-fur-den-geschiedenen" Alkohol- und Drogensucht als Krankheit im Sinne dieses Unterhaltsanspruchs gelten.
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piste 4Beiträge Donnerstag Mai 2, 2013Mitglied seit: Mai 27, 2013 Zuletzt online: - Mai 27, 2013 16:52
Hallo,

in meinem Fall ist Krankheit aus Grund nicht zutreffend, Ausbildung jedoch schon und falls er sich Arbeitslos meldet dann auch Arbeitslosigkeit. Aber nach einem Gespräch mit einer Anwalt, hat es sich ergeben aus grobe Rechnung, dass es am Ende des Tages er hat zwar Unterhaltsanspruch, aber da ich dafür zu wenig verdiene, muss ich nichts abgeben. Im Gegensatz schuldet er mir monatlich Kinderunterhalt, denn Kindesunterhalt kein Mindesteinkommen versteht und das Kindeswohl geht vor - wie Kayhan und Liebe Oma eigentlich schon gesagt hat.

Falls sich jemand den genauer Formulierung / Rechnerei interessiert:

(1) Betrag, Unterhaltsanspruch ausgezahlt werden konnte, wäre: 3/7 * (
Nettoeinkommen aus Arbeit (Kindergeld zählt nicht dazu) - getragene gemeinsame Verbindlichkeiten (z.B. Raten für gemeinsame Immobilien) - Versicherungskosten - 5% Berufspauschal - 1100 Selbstbehalt) ). Da liege ich noch ganz knapp positiv, also er bekommt monatlich etwas Trennungsunterhalt von mir.

(2) Dann kommt die Kinderunterhaltberechnung. Da ich die Kinder habe, muss er Barunterhalt an mich leisten. Dieses zieht man von den Ehegattenunterhalt erstmal ab - und da seinen Barunterhaltsleistung größer ist als die Ehegattenunterhalt die in (1) berechnet war liegt, müsste ich monatlich was von ihn bekommen, was dann auch das Unterhaltsvorschuss problemlos gewährt.
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