Fragen zur Trennung/Scheidungskosten [Gelöst]

isa456 73 Beiträge Dienstag April 16, 2013Mitglied seit: November 5, 2015 Zuletzt online: - 18. August 2015 um 16:13 - Letzte Antwort: isa456 73 Beiträge Dienstag April 16, 2013Mitglied seit: November 5, 2015 Zuletzt online:
- 19. August 2015 um 18:13
Halli , hallo,
erste frage, darf man sich verloben , selbst wenn man noch offiziell verheiratet ist
(aus gesetzlicher Hinsicht)
Zwote frage: stimmt es , dass derjenige der die Scheidung einreicht auch die Gesamtsumme der Scheidung tragen muss.
Danke der Meldung.
Mehr anzeigen 

Ihre Antwort

4 Antworten

Beste Antwort
Perry_M 250 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online: - 18. August 2015 um 20:11
1
Danke
Ein Verlöbnis mit einem Verheirateten ist wegen Sittenwidrigkeit nichtig.

Gewöhnlich, insbesondere, wenn nichts anderes vereinbart ist, werden bei einer Scheidung die Kosten gegeneinander aufgehoben (§ 150 I FamFG). Damit ist gemeint, dass jeder Ehegatte seine Rechtsanwaltskosten - gleich in welcher Höhe - selbst trägt und nur die Gerichtskosten hälftig zwischen den Ehegatten aufgeteilt werden.

Danke Perry_M 1

Reden Sie mit Kommentar hinzufügen

CCM hat diesen Monat 80 Benutzern geholfen

Antwort von Perry_M kommentieren
isa456 73 Beiträge Dienstag April 16, 2013Mitglied seit: November 5, 2015 Zuletzt online: - Geändert von SilkeCCM am 23.09.2018 01:48
0
Danke
danke lieber Herr Perry_M der schnellen Antwort! Doch muss ich Ihnen was beichten: Wenn Sie meinen dass das Verlöbnis in dem Fall sittenwidrig sei, kann die betroffene Partei zur Rechenschaft bezogen werden? Wird ein Schadenersatz oder wat weiß verlangt? Wird ein Kindesentziehung deswegen befürchtet? Google hilft echt nicht weiter bei so was. Deswegen stünde ich in Ihrer Schuld wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
Perry_M 250 Beiträge Montag März 30, 2015Mitglied seit: Februar 18, 2016 Zuletzt online: - 19. August 2015 um 17:26
Es tut mir Leid, ich verstehe Ihre Fragen/Probleme nicht.

Das Verlöbnis ist das Versprechen zweier Leute, sich heiraten zu wollen. Die rechtliche Bedeutung eines Verlöbnisses ist eher gering und deshalb umgekehrt auch die rechtliche Bedeutung einer nichtigen Verlobung.

Auf Eingehung der Ehe kann man nicht klagen - § 1297 BGB.

Wenn die Verlobung platzt, kann es Ansprüche geben (die Gerichte übrigens auch bei nichtigen Verlöbnissen gesehen haben) - §§ 1298, 1299, 1301 BGB.

Verlobte haben ein Zeugnisverweigerungsrecht - §§ 383 ZPO, 52 StPO.

Mehr fällt mir nicht ein.
Antwort von isa456 kommentieren
isa456 73 Beiträge Dienstag April 16, 2013Mitglied seit: November 5, 2015 Zuletzt online: - Geändert von SilkeCCM am 23.09.2018 01:49
0
Danke
danke lieber Perry!
Es tut mir Leid, ich verstehe Ihre Fragen/Probleme nicht.

Das Verlöbnis ist das Versprechen zweier Leute, sich heiraten zu wollen. Die rechtliche Bedeutung eines Verlöbnisses ist eher gering und deshalb umgekehrt auch die rechtliche Bedeutung einer nichtigen Verlobung.

Also ich entschuldige mich dafür, nicht genügend Details preisgegeben zu haben. Die noch EheFrau hat vor mit ihrem neuen zu verloben. Da sie ihren (Noch)Ehemann grundlos verlassen hat, hat sie Angst davor, dass ihre Verlobung mit dem Neuen den Scheidungsprozess hinauszögert. NEGATIVE Konsequenzen in Sache Sorgerecht. Dass der(noch) Ehemann sie als schlechte Mutter darstellt und ihr das Kind entzieht ( es ist 04 Jahre alt).
Antwort von isa456 kommentieren