Sperrzeit nach Kündigung und Recht auf Unterhaltsvorschuss

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Servus zusammen,

meine Enkelkinder sind Pechvögel, was Anderes fällt mir nicht ein, es besser beschrieben zu können, was die beiden durchmachen müssen. Weiß keinen Rat, daher wende ich mich an euch:

1) Mein erstes Enkelkind (arbeitet seit 3 Jahren bei einem unerträglichen Chef). Da sie die Arbeit dringend braucht, macht sie alles stillschweigend mit. Heute wurde sie zu dem gerufen, er meinte, im Januar läuft der Vertrag ab und wird nicht verlängert. Da sie eine Auszeit braucht und was Neues finden will, will sie jetzt die Arbeit kündigen, aber riskant wäre natürlich die Sperrzeit. Wie kann sie sie umgehen? Hilft ein Attest? Sie ist schon depressiv und jeder Psychologe kann es bescheinigen.

2) Meine Enkelin wurde von ihrem ausländischen Mann verlassen. Nach einem Streit packte er seine Sachen und ging. Aufenthaltsort ist unbekannt. Sie will die Trennung. Wie kann sie vorgehen? Was kann sie denn tun? Sie ist im 7. Monat schwanger, bekommt Sozialhilfe vom Jobcenter. Muss sie jetzt das Trennungsjahr melden? Hat sie Recht auf Unterhalsvorschuss, bis der Typ wieder auftaucht? Es tut mir leid wegen des langen Beitrags.

Vielen Dank für eure Zeit
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2 Antworten

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 5. März 2019
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Danke
Hallo liebe Oma!

was Ihr erste Enkelin angeht, würde ich sagen, nur die zuständigen Beamten können mit Sicherheit sagen, ob sie selbst kündigen darf, ohne eine Sperrzeit fürchten zu müssen. Auf jeden Fall kann sie ihre Depression attestieren lassen und alles mit dem Arbeitsamt abklären.

Was die schwangere/verlassene Mutter angeht, habe Gegenfragen: Wo kommt der Mann her? EU-Bürger? Was für Titel hat der? Auf wessen Namen läuft der Mietvertrag? Seit wann sind die beiden verheiratet?

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Antwort von Nacha55 kommentieren
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Danke
Das ist wirklich schwer zu sagen. Man benötigt definitiv noch mehr Infos, aber bei der ersten Enkelin würde ich empfehlen Arzt aufsuchen, Lage schildern. Notfalls wird sie krankgeschrieben, was in so einem Fall äußerst legitim ist.

Antwort von Othoung kommentieren