Altersentlastungsbeitrag

Dezember 2016

Der sogenannte Altersentlastungsbeitrag ist in § 24a Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Es handelt sich um eine Steuervergünstigung, die einem Steuerpflichtigen gewährt wird, wenn er vor dem Beginn des Kalenderjahres, in dem er sein Einkommen bezogen hat, das 64. Lebensjahr vollendet hatte.

Der Altersentlastungsbeitrag ermittelt sich wie folgt:
  • Bemessungsgrundlage ist der Arbeitslohn zuzüglich der positiven Summe der übrigen Einkünfte. Hierbei bleiben einige Beträge außer Ansatz, wie beispielsweise Versorgungsbezüge und Leibrenten.
  • Auf die Bemessungsgrundlage wird ein Prozentsatz angewendet.
  • Der ermittelte Betrag stellt den Altersentlastungsbeitrag dar, der auf einen Höchstbetrag begrenzt wird.


Der maßgebende Prozentsatz und Höchstbetrag des Altersentlastungsbeitrags werden für jeden Steuerpflichtigen einmalig ermittelt. Bezugspunkt ist das auf die Vollendung des 64. Lebensjahres folgende Kalenderjahr. Dieser Prozentsatz und Höchstbetrag finden zeitlebens für diesen Steuerpflichtigen Anwendung.

Für das Jahr 2005 beläuft sich der Altersentlastungsbeitrag auf 40 Prozent und ist auf 1.900 Euro begrenzt. Von diesem Ausgangspunkt wird sowohl der Prozentsatz als auch der Höchstbetrag jährlich verringert, bis beide im Jahr 2040 auf 0 Prozent beziehungsweise 0,00 Euro abgeschmolzen sind.

Lesen Sie auch :

Das Dokument mit dem Titel " Altersentlastungsbeitrag " wird auf CCM Recht & Finanzen (www.recht-finanzen.de) unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt. Unter Berücksichtigung der Lizenzvereinbarungen dürfen Sie das Dokument verwenden, verändern und kopieren, wenn Sie dabei CCM Recht & Finanzen deutich als Urheber kennzeichnen.