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Ehevertrag bei Immobilie - wenn Eigentum 50/50 ?

Stellen Sie Ihre Frage Fragesteller26 1Beiträge Freitag Oktober 17, 2014Mitglied seit: Oktober 17, 2014 Zuletzt online: - Letzte Antwort am Okt 19, 2014 16:31
Hallo, man stelle sich folgende Situation vor:
Mann und Frau, verheiratet, kaufen ein Haus, kostet ca. 250.000.- Euronen. Ca. 40 % des Kaufpreises zahlt die Frau aus ihren Mitteln, sie hat vor der Ehe und den Kindern fleißig gearbeitet und gespart.
Mann hat leider nichts gespart, ihm rinnt das Geld durch die Finger. Die Frau muss ständig die Zügel anziehen, damit das Gehalt des Mannes, von dem sie nun leben (Kinder sind noch klein) nicht für sinnloses Zeug verpufft.
Sollte sich die Frau nun trennen (das Haus ist 50/50 im Grundbuch), die Hypothek zahlt der Mann (ca. 7500.- pro Jahr), jährliche Sondertilgungen die Frau von ihrem Sparbuch (ca. 6.000.- pro Jahr) wie wird das eingebrachte Eigenkapital gewertet? Die Frau hatte dies ja vor der Ehe erwirtschaftet. Die Sondertilgungen kommen von ihrem Sparbuch, der Mann hat nichts ausser Schulden.
Wahrscheinlich wäre ein Ehevertrag sehr angebracht...besser spät als nie...

Danke für Eure Zeit !!
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Wenn die beiden im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben , wird der Vermögenswert im Rahmen des Zugewinnausgleichs zu berücksichtigen sein. Das heißt andersherum folgendes : Sollte es eines Tages zur Scheidung kommen , wird das während der Ehezeit eingebrachte Eigenkapital vom Endvermögen der Ehefrau abgezogen ( sie hat ja vieles in die Tasche greifen müssen ) ; Anfangsvermögen und Endvermögen , den Hauswert werden berechnet. Aber Ehevertrag? Wozu ? Die beiden sind je ja Gemeinschaftseigentümer im Grundbuch eingetragen worden.

PS: Fachkräftewerden dafür ausgebildet. An deren Stelle würde ich mich anwaltlich beraten lassen .
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Ohne oder wenn würde ich persönlich einen Termin mit dem Notar vereinbaren , einen Ehevertrag abzuschließen. Sollte die Ehe eines Tages in die Brüche gehen, wird einem Wird einem Ehepartner ( ich nehme an der Ehefrau in so einem Fall ) das Haus übertragen, zahlt er dem anderen die Hälfte des Verkehrswerts - abzüglich eventueller Belastungen.
Mag sein , dass der Abschluss eines Ehevertrags unromantisch ist, aber eine Scheidung ist nie ausgeschlossen. Mittlerweile glaube ich nicht an den berühmten Satz " Bis dass der Tod uns scheidet " so viele Ehen in meinem Kreis in die Brüche gegangen sind.Ehevertrag??? Ein klares JA Von mir.
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>>wie wird das eingebrachte Eigenkapital gewertet?<<

Das Kapital, das mit in die Ehe gebracht wurde, ist bei der Zugewinnberechnung Anfangsvermögen siehe dazu hier >>>

http://www.recht-finanzen.de/faq/3086-wichtige-infos-zum-zugewinn-anfangsvermogen-endvermogen#q=zugewinn&cur=1&url=%2F

Bei Beendigung der Ehe einfach halbe-halbe zu machen, wie von twenty two vorgeschlagen, erscheint mir bei den geschilderten Vermögensverhältnissen nachteilig für die Ehefrau.

Ginge dabei nicht das aus dem Anfangsvermögen stammende Eigenkapital (immerhin 40% des Kaufpreises, d.h. 100.000 EUR) flöten?
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